Grundlohn

Submitted by Kieselsteine on 24. October 2007 - 8:45

Grundlohn

Auf die Gefahr hin jetzt selber Schlagwortartig zu werden, möchte ich trotzdem Stichwortartig die Idee des „Grundlohnes für alle“ zeichnen.

Freie Marktwirtschaft wird weitherum als einzig erfolgreiches Wirtschaftskonzept gepriesen. Dies nicht ganz zu unrecht. Die Idee des Grundlohnes für alle fügt nun diesem Konzept des VERTRAUENS die entsprechende Erweiterung von dem Warenhandel auf die Menschen dazu.

Wenn die Wirtschaft ohne Zwang sich selber in vernünftige Bahnen lenkt, wieso können das die Menschen nicht, ist die Fragestellung. Braucht es für die Beteiligung an der Gesellschaft den Existenzerhaltungszwang wirklich? Könnten die Beteiligungskräfte nicht ebenso gut, oder sogar noch effizienter, auf freiwilliger Basis sich entfalten? Würde tatsächlich niemand mehr arbeiten, wenn er nicht müsste? Wer an das Konzept der freien Marktwirtschaft glaubt, müsste sich solchen Fragen offen gegenüber stellen.

Doch zuerst zum praktischen. Wie würde so etwas aussehen?

Jeder Bürger bekäme einen Grundlohn von dem er gut leben kann ohne viel Luxus zwar aber auch nicht nahe der Existenzkrise. Das wichtige dabei ist, dass „jeder“. Egal ob jemand in der Markwirtschaft arbeitet und verdient oder nicht, ob er reich ist oder arm, ob er ein Baby ist, ein Greis oder irgendetwas dazwischen, der Grundlohn stünde ihm zu.

Dies hätte zur direkten Folge, dass die Löhne der ersten Welt praktisch auf das Niveau der dritten Welt abgesenkt werden könnte. Die ganze Erde würde zum Billiglohnland. Unterwäsche müssten wir nicht mehr in China produzieren lassen, was ökologisch auch der reine Wahnsinn ist.

Weiter könnte die ganze Sozialgeldüberwachungsbehörde entlassen werden. Es gibt kein Grund mehr Missbrauch zu fahnden, wenn alle das gleiche zur Verfügung gestellt bekämen.

Auch fast die ganze Steuerbehörde könnte entlassen werden. Die Steuern würden parktisch restlos abgeschafft und mit einer reinen Konsumsteuer ersetzt, sprich Mehrwertsteuer. Heute ist es ja so (besonders in der Schweiz), dass man umso weniger Steuern zahlen muss, umso mehr man verdient, dies dank raffinierten Steuerumgehungsexperten, die sich nur Reiche leisten können. Die Konsumsteuer aber kann niemand umgehen, ausser er konsumiert weniger, was jedem sein freier Entscheid wäre. Grundnahrungsmittel wären von der Steuer Ausgenohmen. Umso unnötiger aber ein Produkt oder eine Dienstleistung ist, umso höher müsste die Mehrwertsteuer sein. Wenn nun jemand unbedingt in sieben Stunden von Europa nach New- York brausen will, dann soll er das. Nur müsste er für einen solchen Blödsinn sehr tief in die Tasche greifen, statt 700Euro vielleicht 17000Euro oder so. Mein Nachbar könnte also seine bankrott gegangene Zeppelin Firma wieder ins Leben erwecken. Ein Flug mit Zeppelin nach New- York kostete dann vielleicht nur 1000Euro plus Übernachtung und Frühstück an Bord. Selbstverständlich flöge der Zeppelin nicht mehr mit Wasserstoff als Auftreibmittel, hätte aber sicher WLAN an Bord (-;

Ein Einwand, der man öfters hört gegen die Grundlohnidee ist; dann würde niemand mehr die Kehrichtsäcke einsammeln wollen, die Toiletten reinigen, oder andere unbeliebte aber notwendige Arbeiten machen. Da käme dann wieder die eigentlich geniale Grundidee der freien Marktwirtschaft, die Frage nach Angebot und Nachfrage zum Tragen. Wir kämen eben nicht darum herum solche mühseligen Arbeiten höher zu bewerten, so hoch eben, bis wieder genug Menschen bereit wären sie gegen ein kleines Aufgeld zu erledigen, dann aber mit dem nötigen entgegengebrachten Respekt.

Es geht nun ja nicht darum solches von heute auf morgen einfach einzuführen. Es geht bei Ideen vielmehr darum über ihren Gehalt einmal nach zu studieren. Der Paradigma Wechsel vom Existenzkampf alla Darwin zur Vertrauensbeteiligung der Menschen ist ein sehr grosser Schritt und wird sich über einige Jahrhunderte hin ziehen. Meiner Meinung nach, haben sich aber alle grossen gesellschaftlichen Umwälzungen letztlich nicht aus Sachzwang ergeben, sondern aus neuen Ideen.

 

patrick

 

 

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Hagen Graf Says:
24. October 2007 - 9:36

...ismen

So prinzipiell finde ich solche Diskussionen immer interessant. Ein paar Anmerkungen von mir

Wenn die Wirtschaft ohne Zwang sich selber in vernünftige Bahnen lenkt, wieso können das die Menschen nicht, ist die Fragestellung.

Ich glaube nicht, dass das mit der Wirtschaft ohne Zwang funktioniert. Siehe auch Vortrag von Radermacher. Von daher kann es auch nicht oder nur genauso gut/schlecht bei den Menschen funktionieren.

Braucht es für die Beteiligung an der Gesellschaft den Existenzerhaltungszwang wirklich?
Könnten die Beteiligungskräfte nicht ebenso gut, oder sogar noch effizienter, auf freiwilliger Basis sich entfalten?
Würde tatsächlich niemand mehr arbeiten, wenn er nicht müsste?
Wer an das Konzept der freien Marktwirtschaft glaubt, müsste sich solchen Fragen offen gegenüber stellen.

Kein Thema, bin offen dafür

Jeder Bürger bekäme einen Grundlohn von dem er gut leben kann ohne viel Luxus zwar aber auch nicht nahe der Existenzkrise.

Wer legt die Höhe fest?

Das wichtige dabei ist, dass „jeder“. Egal ob jemand in der Markwirtschaft arbeitet und verdient oder nicht, ob er reich ist oder arm, ob er ein Baby ist, ein Greis oder irgendetwas dazwischen, der Grundlohn stünde ihm zu.

Viele Babies, viel Grundlohn?

Dies hätte zur direkten Folge, dass die Löhne der ersten Welt praktisch auf das Niveau der dritten Welt abgesenkt werden könnte. Die ganze Erde würde zum Billiglohnland. Unterwäsche müssten wir nicht mehr in China produzieren lassen, was ökologisch auch der reine Wahnsinn ist.

Wie kommst du darauf, das das ein Folge ist?

Heute ist es ja so (besonders in der Schweiz), dass man umso weniger Steuern zahlen muss, umso mehr man verdient,

Prozentual hast du recht. Rein quantititav glaube ich das nicht (zumindest in Deutschalnd und Frankreich)

Wenn nun jemand unbedingt in sieben Stunden von Europa nach New- York brausen will, dann soll er das. Nur müsste er für einen solchen Blödsinn sehr tief in die Tasche greifen, statt 700Euro vielleicht 17000Euro oder so.

Wer legt fest, was Blödsinn ist?

Mein Nachbar könnte also seine bankrott gegangene Zeppelin Firma wieder ins Leben erwecken. Ein Flug mit Zeppelin nach New- York kostete dann vielleicht nur 1000Euro plus Übernachtung und Frühstück an Bord. Selbstverständlich flöge der Zeppelin nicht mehr mit Wasserstoff als Auftreibmittel, hätte aber sicher WLAN an Bord (-;

Warum kann er das heute nicht?

Paradigma Wechsel vom Existenzkampf alla Darwin zur Vertrauensbeteiligung der Menschen ist ein sehr grosser Schritt und wird sich über einige Jahrhunderte hin ziehen. Meiner Meinung nach, haben sich aber alle grossen gesellschaftlichen Umwälzungen letztlich nicht aus Sachzwang ergeben, sondern aus neuen Ideen.

Das mit den Ideen stimmt. Wobei der "Existenzkampf Darwins" immer die Population des Lebenwesens im Auge hat, nicht das einzelne Individuum. Ich sehe da nicht so sehr ein Vertrauenproblem der Menschen untereinander, sondern diese maßlose Selbstüberschätzung der Menschen, er/sie als Individuum könnte da mal eben ein anderes System selbst erfinden. So funktioniert Evolution so wie ich das verstanden habe, nicht.

Also .... viele gute Ideen, aber irgendwie hängt da immer so viel dran, was die Antworten so umfangreich macht. Vielleicht täte es zum zum Anfang erstmal ein Mindestlohn.

Viele grüße
Hagen


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Kieselsteine's picture
Kieselsteine Says:
24. October 2007 - 12:21

ältere Disskusion

Hallo Hagen

 

Erst einmal habe ich mich sehr gefreut, dass Du den Text so ausführlich gelesen hast.

Ich möchte jetzt nicht ausführlich auf die von Dir aufgeworfenen Fragen eingehen. Fragen ergeben sich in der Disskusion über das Thema Grundlohn sehr viele. Das ist normal. Ist es doch auch erst ein Ideenansatz.

Nur noch zur Evolution dieser Idee. Ich habe das nicht erfunden. Es gibt inzwischen eine recht breite Bewegung zum Thema Grundlohn. Erste Ideen dazu wurden schon um 1900 diskutiert. Nicht zu letzt auf Texte von Rudolf Steiner hin. Viele haben sich inzwischen Gedanken dazugemacht. Insbesondere auch Josef Beuys.

Heute ist die Bewegung breit. Es beteiligen sich auch etliche Universitätsprofessor/innen.

Wer hätte das gedacht. Ich stehe Hochstudierten zwar öfters eher skeptisch gegenüber (-;

Du kannst sicher viel zum Thema finden im Google nehme ich einmal an…

Noch zur Zeppelin Firma des Nachbars vielleicht.

Solange das Schnellfliegen so billig ist, will sich niemand eine Woche Zeit nehmen um in die Staaten zu reisen..

und…

viele Babys viel Grundlohn, da wäre es doch auch in Deutschland wieder interessanter Vater oder Mutter zu werden… Habt Ihr nicht öfters Disskusionen zu dem Thema im deutschen Radio…(-, Babysitter sollten so sicher bezahlbar werden…

 

kiesels


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Uli Says:
10. April 2008 - 5:19

mit und ohne WLAN

Guten Morgen, Patrick/ Kiesels,

als ich eben zum ersten Mal Deine Ausführungen zum Grundlohn gelesen hatte (und auch Hagens), habe ich zuerst in den Kalender gesehen und dann auf bookmark geklickt, denn das Thema beschäftigt auch mich seit einiger Zeit. Deinen  Eintrag habe ich deshalb leider nicht gleich gesehen, wei ich zu der Zeit für 2 Wochen in Bayern war (Umgebung von Bad Füssing), wo ich nicht völlig auf das Internet verzichten musste, aber es doch nicht so bequem und umfassend nutzen konnte wie zu Hause (oder mit WLAN). Zum Glück tauchen bestimmte Stichworte/Titel auf der bloghouse-Seite immer mal wieder auf wie heute früh eben Grundlohn. Soviel zunächst von mir.

Erst ist noch die Guten-Morgen-Blume dran! Und dann vielleicht wieder was von M. E.! Dir  brauche ich ja die Abkürzung nicht zu erklären, bist Du es  doch, dem ich den Hinweis auf dieTür in diese mir ganz neue (Gedanken-)Welt zu verdanken habe. Du wirst Dir kaum richtig vorstellen können, wie dankbar ich deswegen bin.- L.G.! Uli

Smiling


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Kieselsteine Says:
10. April 2008 - 6:32

Verkümmerte sozialdemokratische Partei

Besonders aktuell ist das Thema natürlich auch im Zusammenhang mit dem massiven Rechtsrutsch hier bei uns in der Schweiz. Auf der einen Seite kann ich die Menschen auch verstehen, finden sie in der sozialdemokratischen Partei keinen Halt mehr. Diese Partei kämpft immer noch den Klassenkampf. Das ist so etwas von traurig und hat mit sozial einfach überhaupt gar nichts zu tun. Diesen Kampf führt sie nach wie vor mit einer irgendwie total abgehoben linken Intellektualität. Das muss einfach abstossen. Genau damit fängt unser Alpenblocher auch seine jungen Leute im Internet. Er nimmt zu Recht die 68 Ideen auseinander wie man das schon lange selber hätte tun müssen.

Marx und Engels hatten eine halbrichtige Idee. Sie dachten, wenn das Kapital allen zu Gute kommt, werde die Welt von alleine gut. Sie sahen nicht, dass sie damit die Ur Idee des Kapitalismus selber zur Hand nahmen und versuchten das entstandene System mit dem genau gleichen System zu bekämpfen.

Eine halb richtige Idee ist eben manchmal mehr falsch als eine falsche.

Mit Nichten wäre alles gut, wenn materielle Gerechtigkeit herrschen würde. Es braucht eben zusätzlich noch ein zur Wirtschaft absolut unabhängiges Rechtswesen. Da sind wir heute meilenweit davon entfernt. Und noch wichtiger eine von Wirtschaft und Rechtsleben absolut unabhängiges Geistesleben. Wenn man die schrecklichen Diskussionen verfolgt über die Pisa Studie, sieht man deutlich wie wenig unabhängig das Geistes leben in dieser Zeit von der Wirtschaft ist. Mann geht nicht in die Schule, um irgendeinem völlig veralteten Nationalstaat als optimales Wirtschaftfutter zu dienen. Man geht in die Schule um sich geistig zu entwickeln!! So wie man sich dann entwickelt hat, wird man später dann auch Mitglied des Wirtschaftslebens. Und so wird dann die Wirtschaft. So wie es die Menschen aus einer geistig entfalteten Reifheit heraus brauchen und in keinem Falle umgekehrt!!!

Hierzu habe ich auch einen Beitrag geschrieben.

Das wären Themen für die Sozialdemokratie!!!!! Aber was machen sie. Sie dümpeln herum als wären wir noch immer im neunzehnten Jahrhundert! Ich ging noch nie wählen. Es stand mir noch nie einen Auswahl zur Verfügung, die annähernd die aktuellen Problematiken anzufassen mutig war.

Gruss

 Patrick

 


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Kieselsteine's picture
Kieselsteine Says:
10. April 2008 - 10:23

Abschlüse

Wieso haben wir in der Schule Abschlüsse? Abschlüsse für was? Sind diese Abschlüsse Anschlüsse an ein Berufsumfeld?

Lernen hat keinen Abschluss, das ist ein Trugschluss. Heute lernt man „um zu“ nicht mehr des Inhalts wegen, sondern weil man sich eine sogenannte Qualifikation ergattern will. Das ist kein Lernen, das ist schlichte Anpassung. Das ist ein Diktat des wirtschaftlichen Umfelds. Hier versaut uns der im Wirtschaftlichen nötige Egoismus alle Freude am Lernen. Lernen kann nur aus innere Motivation entstehen. Es kann sich nur entzünden am Interesse eines Sachgebietes, niemals aber an Existenziellen Absichten. Dann verkommt es zum toten Auswendig lernen ohne Freude. Es verkommt zur  reinen Zweckmässigkeit.

Firmen können sich nicht auf Fachwissen verlassen. Firmen müssen das nötige Fachwissen in Weiterbildungen laufend selber vermitteln und zur Verfügung stellen. Auch Weiterbildung hat kein Abschluss, schon gar nicht mehr im Zeitalter der Computer und Roboter. Selbst diese Zweckmässige Weiterbildung lässt sich nicht messen an Abschlüssen. Wir sind aber ganz auf das Messen versessen und glauben anhand von Titeln, Qualifikation und Wert messen zu können. Qualität lässt sich nur in persönlichen Rechenschaftsberichten und einem Rückblick im Firmenkreis vor zu prüfen, und aus Reflexion zukunftsorientiert verbessern aber niemals messen. Qualität ist keine Ware.

Wenn wir nur sehen würden wie viel Gift durch Vermischung von Zweck, Gemeinschaft und Sinn entsteht. Soviel Menschen arbeiten heute an Arbeitsplätzen an denen sie gar nicht arbeiten wollen. Dank in Stein gegossen Schul und Berufszeugnisse bleibt ihnen nichts anderes übrig. Unzählige Fähigkeiten liegen brach, nur weil die Betreffenden nicht raffiniert genug waren in Gebieten, die ihnen eigentlich liegen einen Abschluss sich zu ergaunern. Das ist im höchsten Masse unwirtschaftlich. Alle, das freie Geistesleben, das unabhängige Rechtswesen und die freie Wirtschaft nehmen enormen Schaden an der Nichtdifferenzierung von materiellem, sozialem und Ideenhaften. Solange diese drei Bereich nicht unabhängig von einander dastehen und sich entwickeln können, wird der Egoismus aus der Wirtschaft die Beziehungen und die Gedanken der Menschen vergiften und umgekehrt, der Gerechtigkeitsanspruch aus dem Rechtsleben der Wirtschaft im Wege stehen. Die Freiheit des Einzelnen in seiner Entwicklung bleibt dann im schlichten Konsum stecken. Keine Generation hat das traumatisierter erleben können wie die unsere. Das Schlaraffenland ist schlicht scheusslich, wenn ich darin nicht mich selber sein darf. Einmal davon abgesehen, dass diese Schlaraffenland auf Kosten von ärmeren Ländern nur ergaunert ist.

Würde man die Mehrwertsteuer konsequent auch auf das Börsengeschäft ausdehnen wäre ein Grundlohn für alle Menschen dieses Planeten gesichert. Jeder bezahlt für die Gemeinschaft genau so viel, wie er Güter und Kapital, von ihr hergestellt und in Umlauf gebracht, konsumiert und nutzt.

Alle anderen Steuern und Sozialüberwachungssystem würden überflüssig. Länder hätten allerhöchstens im Rechtsleben noch einen beschränkten regionalen Sinn. Abstimmungen müssten subsidiär sein. In kleinsten Gruppen, Quartieren, Städten, Kantonen oder Bundesländern oder Ländern. Das diejenigen bestimmen, die auch davon betroffen sind. Die Idee des Nationalstaates ist heute praktisch überholt.

Wenn es auch schwierig ist, müsste man dringend anfangen sich neue Gedanken zu machen. Ich bin weder links noch rechts. Ich kann die alten abgefahrenen Grabenkämpfe nicht mehr hören.

 

 

 

 

 


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mitschi (not verified) Says:
9. October 2008 - 17:55

Grundlohn für alle

Habe heute von der Grundlohnidee erfahren.

Sehe nur einen geringen Fortschritt. Die Steuerarten ändern sich, die Marktwirtschaft bleibt auf einem anderen (neuen) Niveau. Letztlich bestimmt der Mensch doch den Preis.
Wer viel, wenn dann auch teure, Dinge will wird versuchen an Geld zu kommen. Er wird
genauso wie heute die Menschzen dazu benutzen, die dies auch wollen.

So sozial wie in der Grundlohn-Vision sind wir Menschen nicht.

Besser wäre unser heutiges solzial und menschli8ch zu betreiben. Hier ist der Ansatz zu
suchen.

Übrigens gibt es auf der Welt viele verschiedene Kulturen die solche Ideen nicht interessieren und deshalb nie mitmachen werden. Doch nur regional kann es nicht funktionieren.

Noch etwas: Wenn alle nur mit dem Grundlohn zufrieden wären, gäbe es keine Wirtschaft mehr, nichts mehr zu kaufen, keine Steuereinnahmen aus Mehrwertsteuer....und somit keinen Grundlohn mehr........die Menschheit ist verarmt, vielleicht sogar verhungert.

Viel Spass


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