Der Artikel erschien gestern im Wiesbadener Kurier.

Tansania-Projekt der Beruflichen Schulen Untertaunus doch noch erfolgreich abgeschlossen.
Im Sommer noch hatte dies alles ganz anders ausgesehen. Einigermaßen frustriert war eine Gruppe von Schülern und Lehrern aus Arusha, das etwa 250 Kilometer von Nairobi entfernt liegt, zurückgekehrt. Denn Probleme mit dem tansanischen Zoll hatten eine pünktliche Lieferung der Kisten mit 40 Computern samt Zubehör verhindert (wir berichteten ausführlich darüber). Weshalb der neue Computerraum an der Duluti Secondary School in Arusha nicht fertig werden konnte.
Wochen später erreichte die Beruflichen Schulen in Hahn dann eine E-Mail aus Arusha. Die Kisten mit den Computern waren endlich angekommen. Doch erst die finanzielle Unterstützung durch die vr-bank Untertaunus ermöglichte es der Schule, das Projekt auch zu Ende zu bringen. Die beiden Fachoberschüler Christoph Weiß und Etienne Körner flogen zusammen mit ihrem Lehrer Christian Brühne noch einmal nach Arusha und erledigten die notwendigen Arbeiten. Nun sei der EDV-Raum "fit für den Gebrauch", konnte Schulleiter Hans-Jürgen Sommer den Sponsoren, die sich für das Projekt engagiert haben, zufrieden verkünden.
Die Firma Avaya aus Dietzenbach hatte die Computer samt Zubehör zur Verfügung gestellt. Sie waren vor dem Transport nach Tansania, den übernahm die Firma Geis aus Dietzenbach kostenlos, von den Fachoberschülern überprüft und mit der notwendigen Software ausgerüstet worden. "Man lernt am besten in der Praxis", sagt dazu Brühne und verweist auf die langen Pack- und Zubehörlisten, die von den Schülern erstellt worden waren.
Nun kann die neue Schule in Arusha, die von einem katholischen Orden aufgebaut wird, im Januar in Betrieb gehen. Und mit ihr auch gleich der neue Computerraum. Obwohl die Fachleute aus dem Untertaunus so einiges zu kämpfen hatten mit der afrikanischen Auffassung von Technik. Als Stromkabel fungierte zunächst eine zweiadrige Leitung, die quer über das Schulgelände gespannnt worden war. Zur Neuordnung der Stromverteilung mussten Stecker ausgewechselt werden. Dazu die unberechenbaren Stromschwankungen, die in Afrika offenbar üblich sind.
Trotzdem gelang es den beiden Schülern zusammen mit ihrem Lehrer, die Computer zu installieren und zu vernetzen. Dieses Computernetzwerk sei bisher einmalig in der Region, stellt Brüne fest. 300 Meter Netzwerkkabel hatte man aus Deutschland mitgebracht, und nicht zu knapp kalkuliert. Auch Schulungen konnten vorgenommen werden.
Der Aufbau des Computerraums an der Duluti Secondary School in Arusha "soll keine einmalige Aktion sein", ist der Hahner Schulleiter Sommer zuversichtlich. Er kann sich vorstellen, dass daraus eine Partnerschaft zwischen beiden Schulen wachsen wird. Genauso wichtig sei aber auch die Zusammenarbeit zwischen den Beruflichen Schulen und der heimischen Wirtschaft, so Sommer weiter. In dieser Zusammenarbeit könne den Schülern der Wert von Bildung vermittelt werden.
Von Mathias Gubo
Quelle



Sa, 2006-12-23 10:20
Computer vernetzung
Das freut mich als Verfolger Euerer Aktion. Jetzt steht das geplante Netz also doch noch. Ich bin beeindruckt von der ganzen Geschichte.
Noch zum hereinziehen des Zeitungsartikels. Ich vermute wenigstens, Du hast hier die kürzlich vorgestellte Technik angewendet.
Könnte man das Refresh nicht etwas in weiteren Abstanden anlegen? Dieses sehr häufige neu laden des Inhalts macht die ganze Darstellung noch etwas nervös.
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»Sa, 2006-12-23 16:07
copy & paste
geht dann meist doch schneller
Patrik das mit der Webcam hatte sich heut morgen erledigt,
als sie anfinden an der Cam rumzupicken.
Hightech-Spielzeuge gibts für die Wellis die nächste Zeit nicht mehr,
und der Stoffknochen hängt wieder an seinem gewohnten Platz.
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