Als ich gestern ausnahmsweise mit der Eisenbahn nach Luzern fuhr, gingen mir solche Gedanken durch den Kopf. Ich lass etwas über den 1. Weltkrieg und dachte mir, dass die Menschen, die damals diese Katastrophe erlebten, die allermeisten nicht mehr da sind. Ich stellte mir vor, dass die Menschen die dann 2113 vielleicht ebenfalls im Zug nach Luzern fahren werden heute noch gar nicht da sind. Mir kam das seltsam vor. Fast etwas unreal.
In Luzern erzählte mir jemand, von jemandem der an Lungenkrebs starb. Ich kenne diesen jemand nicht. Seit ich aber tagtäglich auf meiner Zigarettenpackung lesen muss, dass ich vermutlich Lungenkrebs kriegen werde, sitzt mir die Angst schon im Nacken. Jetzt bin ich natürlich froh, dass es nicht Dich betrifft. Betreffen wird es uns aber alle einmal.
Es ist nicht so, dass ich noch einmal jung sein möchte. Niemals. Das war doch alles sehr anstrengend, die Pubertät und das sich hineinleben in diese Welt. Ja ich bin sogar froh, weiss ich, dass ich nicht ewig lebe, aber das nimmt mir trotzdem die Angst nicht vor der unausweichlichen Tatsache wieder gehen zu müssen.
Es ist ja auch ein Thema, das in unserer Kultur nicht so kommuniziert wird. Das Sterben und der Tod. Es steht zwar immer in der Zeitung. Aber immer eher distanziert, eher als Quotentreiber. Nicht wirklich real, wie man da fühlt, wenn gestorben wird.
Gerade gestern
Als ich gestern ausnahmsweise mit der Eisenbahn nach Luzern fuhr, gingen mir solche Gedanken durch den Kopf. Ich lass etwas über den 1. Weltkrieg und dachte mir, dass die Menschen, die damals diese Katastrophe erlebten, die allermeisten nicht mehr da sind. Ich stellte mir vor, dass die Menschen die dann 2113 vielleicht ebenfalls im Zug nach Luzern fahren werden heute noch gar nicht da sind. Mir kam das seltsam vor. Fast etwas unreal.
In Luzern erzählte mir jemand, von jemandem der an Lungenkrebs starb. Ich kenne diesen jemand nicht. Seit ich aber tagtäglich auf meiner Zigarettenpackung lesen muss, dass ich vermutlich Lungenkrebs kriegen werde, sitzt mir die Angst schon im Nacken. Jetzt bin ich natürlich froh, dass es nicht Dich betrifft. Betreffen wird es uns aber alle einmal.
Es ist nicht so, dass ich noch einmal jung sein möchte. Niemals. Das war doch alles sehr anstrengend, die Pubertät und das sich hineinleben in diese Welt. Ja ich bin sogar froh, weiss ich, dass ich nicht ewig lebe, aber das nimmt mir trotzdem die Angst nicht vor der unausweichlichen Tatsache wieder gehen zu müssen.
Es ist ja auch ein Thema, das in unserer Kultur nicht so kommuniziert wird. Das Sterben und der Tod. Es steht zwar immer in der Zeitung. Aber immer eher distanziert, eher als Quotentreiber. Nicht wirklich real, wie man da fühlt, wenn gestorben wird.