Seniorenbegleiter

Anerkennungsveranstaltung

Als Abschluss für alle ehrenamtlich und freiwillig im Jahr 2009 Tätigen fand gestern im Industrie- und Filmmuseum Wolfen unsere "Dankeschön-Veranstaltung" statt. Alle Eingeladenen die es ermöglichen konnten waren gekommen, um mit uns gemeinsam zu feiern.

Zu Beginn dieser Veranstaltung haben alle an einer Führung durch das Industrie- und Filmmuseum teilgenommen. Danach wurde in stimmungsvoller Atmosphäre bei Kaffe und Kuchen und anderen Leckereien Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft.

Als Dankeschön für das geleistete Engagement , bekam jeder bei der Verabschiedung ein kleines Präsent überreicht.

                      

Praktische Handgriffe und Tipps im Umgang mit Senioren

Gestern Abend war Frau Dietzmann von der Physiotherapie Kerstin Nitz aus Wolfen zu unserem Netzwerktreffen für ausgebildete Seniorenbegleiter anwesend.

Sie hat auf sehr anschauliche Weise zum o.g. Thema ihre vielen Erfahrungen weitergegeben. An Hand eines Filmes konnten alle Teilnehmer sehen, wie neurologische Störungen sich auf Patienten nach einem Schlaganfall auswirken und wie man als ehrenamtlicher Begleiter auch zur Verbesserung der Lebensqualität solcher betroffener Menschen beitragen kann.

 

gelungener Abschluss

Nach erfolgreicher Teilnahme konnten heute 14 Seniorenbegleiterinnen und -begleiter ihr Zertifikat in Empfang nehmen.

Der Geschäftsführer der WBG mbH, die das ehrenamtliche Engagement ideell und finanziell unterstützt, dankte den Teilnehmenden für ihre Bereitschaft sich in und für das Gemeinwesen zu engagieren. Die Unterstützung von Älteren ermögliche diesen ein selbstbestimmtes Leben in einem vertrauten Lebensumfeld.

Diesem Dank schloss sich Herr Kriebisch, vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld an und verwies darauf, dass gegenwärtig eine Infobroschüre für Ältere erstellt werden.

Die Teilnehmenden äußerten sich über den Kurs und machten auch Vorschläge für weitere Themenfelder, die für eine solche Qualifizierung wichtig sein könnten. EIn gemeinsames Abendbrot bildet den Abschluss.

Nun werden die Ehrenamtlichen in einem individuellen Gespräch auf das bürgerschaftlliche Engagement vorbereitet.

Freiwillig?!

Im Augenblick lassen die Termine die Mitarbeitenden der Freiwilligenagentur kaum zur Ruhe kommen. Dass trotz personeller Ausfälle - eine Kollegin ist krank - Gute Besserung! - und eine Kollegin wird nun den Münchnern zeigen, was Ossis so drauf haben - viel Glück dabei - die Projekte gut weiterlaufen, hat auch damit zu tun, dass die Partner der Freiwilligenagenturen aus Halle und Magdeburg und die Kolleginnen vor Ort derart stressige Situationen professionell meistern.

Am vergangenen Freitag wurde mit den Kolleginnen und Kollegen das bisher Erreichte im Projekt "Engagement-Lotsen" besprochen und die Berufung des Fachbeirates, die heute in Magdeburg erfolgte, vorbereitet.

Und während heute in Magdeburg die Presse , die Fachöffentlichkeit und Politik die Notwendigkeit des bürgerschaftlichen Engagements betonten, wurde in der Freiwilligenagentur Halle der Arbeitsstand des Projektes: "Engagiert.Studiert!" in Anhalt-Bitterfeld besprochen. Hier gibt es bereits Kontakte zur Hochschule, der Presse und den Projektpaten. Also ein guter Anfang, am Semesterbeginn.

Anschließend werteten die Beteiligten am Azubi-Training, das innerhalb von MitWirkung! umgesetzt wurde, die Erfahrungen aus und vereinbarten das weitere Vorgehen. Eine Idee ist, nach einem halben Jahr die Beteiligten erneut zu befragen und so zu erfahren, ob das Lernen in fremden Lebenswelten denn auch mit Wirkung war.

Und während in einem Raum die Auswertung statfand, gingen in einem anderen Büroraum die Einladungen für eine Kick-off Veranstaltung für das Führungskräftetraining auf den Weg.

Ach ja und gestern Abend hatten die künftigen Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter die Möglichkeit etwas über altersgerchte Wohnformen und Pflegeeinrichtungen zu erfahren. denn auch hier ergeben sich Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements. Und im Gespräch entstanden neue Ideen...

Neugierig? Na dann weiter Blog lesen Eye-wink

7. Ausbildungsmodul zum ehrenamtlichen Seniorenbegleiter

Gestern Abend trafen sich alle TeilnehmerInnen der Ausbildung zum ehrenamtlichen Seniorenbegleiter um etwas über die Polizeiarbeit zu erfahren. Zahlreiche Tipps von Frau Franke von der Polizeidirektion Dessau-Roßlau sollen den Begleitern helfen, ältere Leute gegen Betrüger zu schützen und sie sensibel dafür zu machen.

Anschließend gab Frau Eisel, ausgebildete Physiotherapeutin mit eigener Praxis in Bitterfeld, Einblicke wie man die körperliche und geistige Mobilität von älteren und erkrankten Senioren fördern und stabilisieren kann. Dies wurde an vielen praktischen Beispielen geübt.

Suchtkrankheiten und Hospizarbeit

Das 5. Ausbildungsmodul für unsere auszubildenden ehrenamtlichen Seniorenbegleiter war in zwei Themenbereiche untergliedert.

Thema 1 waren die Suchtkrankheiten  des Alters. Synthetische Drogen spielen da eher eine Nebenrolle, jedoch bei Tabletten und Alkohol ist die Zahl der älteren abhängigen Patienten größer. Frau Rappl von der Sucht- und Drogenberatung in Wolfen-Nord gab Einblicke in Ihre Beratungstätigkeit und informierte über die bestehenden Selbsthilfegruppen.

Thema 2 des Abends "Leben bis zuletzt", hier stand uns die Koordinatorin des Hospiz Wolfen e.V., Frau  Beate Leffers zur Seite und erzählte darüber, wie man Menschen beistehen kann, wenn sie durch schwere Krankheit oder Tod in der Familie überfordert sind.

 

Tag der Gesundheit

Am 16. September 2009 fand im Rahmen der Seniorentage im Städtischen Kulturhaus Wolfen der "Tag der Gesundheit statt". Frau Scheil als Vertreterin des seniorKompetenzteams und Frau Hoffmann als Vertreterin der Seniorenbegleiter ließen es sich nicht nehmen, dabei zu sein. Viele Präsentationen wurden besucht und dabei wurde mit verschiedenen Partnern ins Gespräch gekommen. Super fanden wir den Referenten Dieter Goldmann von "Pro Senior" aus Leipzig. Seine Veranstaltung war musikalisch umrahmt, wobei wir kräftig mitgesungen und mitgeschunkelt haben.

Gesunde Ernährung im Alter

.... so lautete das Thema des 3. Ausbildungskurses zum ehrenamtlichen Seniorenbegleiter.

Frau Reinsch als Ernährungsberaterin gab viele wertvolle Tipps und Hinweise, wie man seine Essgewohnheiten langsam auf  eine gesunde Lebensweise umstellen kann, dass z.B.  der Bedarf an Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen auch im Alter erhalten bleibt und dass Nahrungsergänzungspräparate keine sinnvolle Alternative für Obst und Gemüse sind. Eine rege Diskussion machte dieses Modul zu einem interessanten Thema.

Betreuung und Vorsorge....." das geht jeden etwas an"

Jeder hat das Recht, sein Leben eigenverantwortlich zu bestimmen. Damit dies auch im Alter oder bei geistigen und körperlichen Behinderungen noch möglich  ist , wurde per Gesetz der Anspruch auf Selbstbestimmung Rechnung getragen und die Entmündigung Erwachsener abgeschafft und durch die sogenannte "Betreuung" ersetzt.

Zu diesem Thema hat  Herr Heitmann, Richter im Ruhestand, an vielen interessanten Beispielen und Darstellungen den Lehrgangsteilnehmern Situationen erläutert, die in jeder Familie vorkommen können. Eben auch als ausgebildeter  ehrenamtlicher Seniorenbegleiter kann dieses Wissen von Vorteil sein.

 

1. Ausbildungskurs zum ehrenamtlichen Seniorenbegleiter

Als 1. Referent dieser 10-moduligen Ausbildung war Herr Kriebisch vom Sozialamt Köthen, des Landkreises Anhalt-Bitterfeld,  nach Wolfen gekommen.

Er sprach über das Altsein in der Gesellschaft und wie die Situation momentan und in den kommenden Jahren  aussieht.

Ursachen dafür, dass es immer mehr Ältere im Landkreis ABI gibt, sind die höhere Lebenserwartung und die Abwanderung der jungen Generation in andere Bundesländer. Deshalb muss z.B. auch die Infrastruktur neu gestaltet werden. Weniger Kindertagesstätten werden benötigt, dafür benötigt man mehr Krankenhaus- und Pflegebetten. Die Sport- und Freizeitstätten müssen sich an die Bedarfe der Älteren orientieren.

Anschließend gab Herr Lummitsch, Leiter der Freiwilligenagentur MehrWERT, einen Einblick in die Engagementstrukturen in Anhalt-Bitterfeld.

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