LAGFA

E-Lotsen werden durch die Stadt Bitterfeld-Wolfen bei Projekten unterstützt

Anläßlich des Tages der offenen Tür am 28.01.2010 nutzten einige E-Lotsen die Chance, das neue Rathaus im Ortsteil Wolfen zu besichtigen. Ute Fronek von der Stadtverwaltung führte unsere Besuchergruppe durch die neuen Räume und nahm sich im Anschluss an die Führung die Zeit, mit den E-Lotsen Stefan Starost, Diethard Gaudig und Achim Grünewald über die Projekte "Wege in die Goitzsche" und "Foto-Kalender 2011" zu reden. Durch die Projektverantwortlichen wurden die Projekte vorgestellt. Der gegenwärtige Arbeitsstand bedingt nach Meinung der E-Lotsen auch eine Zusammenarbeit mit der Stadt Bitterfeld-Wolfen. Ute Fronek teilte diese Meinung und sagte Unterstützung durch die Stadt zu. In diesem Zusammenhang fand sie auch anerkennde Worte über das Engagement von Freiwilligen in der hiesigen Region.

Engagemetlotsen enwickeln Projekte weiter

Am 20.01.2010 trafen sich E-Lotsen im Familien- und Quartierbüro in Bitterfeld zu einer Bestandaufnahme der Projektentwicklungen. Die Ergebnisse wurden in einzelnen Projektbögen vermerkt und ausgewertet.

In diesem Zusammenhang wurde das Projekt "Wege in die Goitzsche" so weiter entwickelt, dass nun ein attraktives und aussagekräftiges Informationsblatt vorliegt , welches noch mit der Stadt Bitterfeld-Wolfen und dem Caritas-Verband als Träger der Bahnhofsmission abgestimmt wird.

Das Informationsblatt soll interessierten Besuchern der Stadt Bitterfeld-Wolfen eine übersichtliche Wegbeschreibung vom Bahnhof Bitterfeld bis zum Tourismuszentrum am Goitzschesee liefern und zunächst von der Bahnhofsmission verteilt werden.

Der Projektverantwortliche Diethard Gaudig konnte der Oberbürgermeisterin Petra Wust, welche  an diesem Tag zu einen informativen Besuch im Familien-und Quartierbüro erschienen war, das Projekt umfassend erläutern.

2. Landestreffen der Freiwilligendienste aller Generationen

Das 2. Landestreffen der Freiwilligen im Rahmen des Bundesprogramms "Freiwilligendienste aller Generationen" fand am 11.12.09 in der Landeshauptstadt Magdeburg statt. Hier wurden die Teilnehmer von Herrn Klages (Ministerium für Gesundheit und Soziales LSA) und Herrn Brüning (Beigeordneter für Soziales, Jugend und Gesundheit der LH Magdeburg) sowie der Gastgeberin, Frau Bursee, Freiwilligenagentur Magdeburg sowie Christine Sattler (Lagfa) begrüßt.

Mit Hilfe der World-Cafe-Methode erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, über verschiedene Themen miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und sich übert ihre bisherigen Erfahrungen Freiwilligendienste aller Generationen auszutauschen. So standen folgende Themen zur Diskussion:

  • Freiwilligendienst: Lust odert Frust?
  • Anerkennung: Muss oder Darf?
  • Qualifizierung: Lust oder Muss?
  • Freiwilligendienst: Empfehlen oder Verhehlen?

Nach einer Zusammenfassung von den einzelnen Tischgebern zu den vorgegebenen Themen gab es für Alle eine kulturelle Überraschung und zwar "Die Kugelblitze" das Kabarett aus Magdeburg.

Alle Freiwilligen waren sich einig: Es war ein gelungener Tag an dem man viele Eindrücke, Anregungen und Motivation mit nach Hause nimmt.

 

Engagementlotsen haben Buergerforum genutzt

Am vergangenem Donnerstag, 03.12.09 fand in Wolfen, Ernst-Toller-Str.   9 a ein Bürgerforum statt. Hier war Frau Netzband, Vertreterin der SPD Bitterfeld-Wolfen vor Ort. Diese Gelegenheit nutzten wir mit einigen Freiwilligen der Freiwilligenagentur MehrWERT, die zurzeit eine Qualifizierung zum "Engagementlotsen im Stadtteil" ausgebildet werden, um das Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in S.-A. (lagfa) bzw. die Projektideen  vorzustellen. Aber auch persönliche Fragen zur Infra-Struktur wurden gestellt. In angenehmer Atmosphäre konnte Frau Netzband auch einige Hinweise zu den Projekten geben. Sie schätzte die Projektideen der Freiwilligen als ein wervolles Vorhaben ein. Aber auch unsere Bitte , das Projekt "E-Lotsen im Stadtteil an die Bürger weiterzutragen, wurde von Frau Netzband ernst genommen.

 

Projektbesprechung „Wege zur Goitzsche“

Seit einiger Zeit läuft im Rahmen der Tätigkeit der Engagementlotsen ein Projekt, das Ortsfremden den Weg vom Bitterfelder Bahnhof zu den Goitzscheseen zeigen soll.
Am Vormittag des 3.12.2009 trafen sich die in diesem Projekt Mitwirkenden zu einer Projektbesprechung, um Zwischenergebnisse zu zeigen und weitere Arbeitsschritte zu vereinbaren.

Es ist vorgesehen, in Form eines Handzettels mit Wegbeschreibung, Karte und Fotos markanter und sehenswerter Punkte Wege zur Goitzsche darzustellen, die in einen Ausschnitt des Bitterfelder Stadtplans eingetragen werden. Die fertigen Handzettel sollen an interessierte Besucher der Stadt Bitterfeld-Wolfen am Bahnhof Bitterfeld übergeben werden (z.B. durch die Bahnhofsmission).
Mit dem Projekt soll die derzeit sehr mangelhafte Information über die Wege zur Goitzsche verbessert werden.

2. Erfahrungswerkstatt in Hamburg-Harburg

Am 26. und 27.11.09 fand die 2. Erfahrungswerkstatt der Pilotprojekte "Nationale Stadtentwicklungspolitik" in Hamburg-Harburg statt. Es wurden Projekte vorgestellt, die bereits ihr Endziel erreicht haben, u. a. das Modell der Leipziger Wächterhäuser, das auf neue Nutzungen für leerstehende Gebäude setzt. Hilfestellung dafür erarbeitet "HausHalten e.V.". Aber auch das rote Sofa, mit dem  Görlitz Kompetenzzentrum Revitalisierender Städtebau  "Probewohnen".

Andere wiederum standen, wie wir mit unserem Projekt " Engagement-Lotsen im Stadtteil" - ein sozialräumliches Projekt zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements noch am Anfang.

Es entwickelte sich ein reger Austausch. Der Schwerpunkt lag auf der Vermittlung von Erfahrungen, Erwartungen und Wissen. Aber auch Themen wie Zeitverständnis, Zeitmanagement in Projekten war von großem Interesse. So konnten auch am Abend bei einem gemütlichen Abendessen das Knüpfen oder Vertiefen von persönlichen Kontakten sowie der informelle Austausch hergestellt werden. Aber auch am nächsten Tag konnte man in Arbeitsgruppen die einzelnen Handlungsfelder der Nationalen Stadtentwicklungspolitik ansprechen und ausdiskutieren. So  konnten wir viele Anregungen für unser Projekt mit nach Hause nehmen.

 

Zwischenbilanz

Heute trafen sich die Beteiligten des Projektes Engagement-Lotsen im Stadtteil, um das Erreichte zu analysieren und erste Strategien für 2010 zu diskutieren.

In drei Stadtteilen ist es den Freiwilligenagenturen gelungen, gemeinsam mit dem lokalen Quartiermanagmenet und den Wohnungsunternehmen, im Stadtteil präsent zu sein. 20 Bewohner lassen sich im Rahmen eines Freiwilligendienstes aller Generationen zu Engagment-Lotsen ausbilden und initiieren eigenen Projekte im und für den Stadtteil, wie z.B.:

  • Angebote für Teenagermütter
  • gesundheitsfördernde Aktivitäten im Kinderheim oder
  • Bringedienst für die Stadtteilbibliothek

Ein Fachbeirat begleitet und unterstützt die Arbeit vor Ort. Eine Anregung, nämlich die Idee in die Wohnungswirtschaft zu multiplizieren soll 2010 aufgegriffen und umgesetzt werden.

In der Diskussion wurde auch festgehalten, dass im nächsten Ausbildungsgang die jetzt lernenden E-Lotsen als Mentoren fungieren sollen und dadurch die "Lotsen-Funktion" für ehrenamtliches Engagement besser realisieren können.

Gleichzeit wurde aus den Stadtteilen berichtet, dass der Bedarf der Qualifikation im Bereich Freiwilligenmanagment sehr groß ist. Hier könnten die Qualifizierungsmodule, die im Rahmen des Freiwilligendienstes aller Generationen entwickelt wurden, gut genutzt werden.

In der Projektumsetzung zeigte sich, dass die individuelle Begleitung der E-Lotsen sehr zeitaufendig ist. Das muss bei der Planung 2010 berücksichtigt werden.

Mitte November treffen die E-Lotsen in einem landesweiten Forum zusammen und im Dezember gibt es eine Anerkennungsveranstaltung gemeinsam mit allen Freiwilligen, die im Rahmen eines Freiwilligendienstes tätig sind.

Bagfa-Jahrestagung - Tag 3

Der dritte und letzte Tag de 14. Bundesfachtagung begann Dank der DB, die den Hauptreferenten Konrad Hummel vom vhw nicht pünktlich in Halle ankommen ließ, mit Verspätung.

Unter dem Motto: Wo liegt die Zukunft bürgerschaftlichen Engagements? wagten die Teilnehemenden in fünf Workshops den Blick in die Zukunft. Unter dem Titel:

  • Engagement 2.0
  • Lebensstile 2020 oder
  • Grenzgäner in Freiwilligenagenturen

disktierten die Aktiven aus Agenturen, Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Politik über die sich verändernden Rollen der Freiwilligenagenturen.

Zum Abschluss gab es einen großen DANK an die vielen Helfer, die für die Organisation und den reibungslosen Ablauf gesorgt haben.

Bagfa-Jahrestagung - Tag 2

Der zweite Tag der Bagfa-Jahrestagung widmete sich nach einm Impulsreferat durch Thomas Olk, in dem die Entwicklungsstadien der Freiwilligenagenturen analysiert wurden, in 13 Workshops Themen wie z.B.:

  • Profile von Freiwilligenagenturen im europäischen Vergleich
  • Freiwilligenagenturen als Vernetzer in Kommunen
  • Entwicklung neuer Leistungen und Produkte
  • neue Formen der Öffentlichkeitsarbeit oder
  • Corporate Volunteering

Nach den Impulsreferaten war hier die Möglichkeit in einer offenen Diskussion, eigene Erfahrungen zu präsentieren, neue Ideen zu diskutieren und mögliche Fallstricke zu analysieren.

Zum Rahmenprogramm gehörten Führungen durch die Händelstadt Halle und die Franckeschen Stiftungen. Am Abend gab es den "Bunten Abend" und anschließendes Abtanzen.

Bagfa-Jahrestagung - Tag 1

Heute begann in Halle, die 14. Fachtagung der Freiwilligenagenturen unter dem Motto: "Freiwilligenagenturen zeigen Profil".

Zunächst hatte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen ihre Mitgliederversammlung, in der turnusmäßig der neue Vorstand gewählt wurde, dem küntfig auch eine Vertreterin aus Sachsen-Anhalt angehört.

Mit dem zehnjährigen Jubiläum beginnt ein Prozess der (Neu)Orientierung und Profilbildung der Bagfa mit einem World-Café, in dem klar wurde was die Stärken der bundesweiten Interessenvereinigung der Freiwilligenagenturen sind aber auch was es künftig zu verbessern gilt. Dieser Profilbilungsprozess wird im kommenden Jahr gemeinsam fortgesetzt.

10 Jahre Bagfa sind natürlich auch einn Grund zum Feiern - in einem Festakt, in dem auch der Ministerpräsident aus Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer ein Grußwort (Pressetext, pdf-Dokument; 46 KB) sprach, wurde das Erreichte analysiert und künftige Handlungsfelder der Freiwilligenagenturen, beispielsweise als neutrale Kontaktstelle für bürgerschaftliches Engagement und Partizipation diskutiert.

Mit der Vergabe des Innovationspreises der Bagfa, an dem die Ministerin für Gesundheit und Soziales in Sachsen-Anhalt, Gerlinde Kuppe teilnahm und der u.a. auch an die Freiwilligenagentur Halle-Saalkreis ging, wurden Beispiele guter Praxis für Beteiligung der Ehrenamtlichen in den Agentur- und Projektalltag sichtbar gemacht.

Auch die lokalen Medien berichteten über das Ereignis, beispielsweise der mdr-Hörfunk und das MDR-Fernsehen sowie die Mitteldeutsche Zeitung.

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