Kinder

Neue Paten für Kinder in Madagaskar gesucht!

Die Zeiten sind instabil und niemand kann vorher sagen, wie es ihm im kommenden Jahr wirtschaftlich ergehen wird. So kommt es in Madagaskar immer mal wieder vor, dass ein Kind das Dorf Ankazomenavony verlässt (zur Zeit aufgrund der politischen Situation vor Ort) oder dass in Deutschland ein Pate die Patenschaft kündigt.
Aus diesem Grund gibt es Veränderungen und wir suchen neue Paten für
Odilon, Bienvenue, Rolland, Georgette, Claire Clarissa und Georgette.
Wenn Sie Interesse an einer Patenschaft haben, dann nehmen Sie Kontakt auf!

Louisiane ist tot

In den letzten Tagen habe ich es immer wieder vor mir hergeschobe, eine Rundmail an alle Vereinsmitglieder und Paten zu senden, um sie zu informieren.

Ich hatte Stress und viel unter Zeitdruck zu erledigen.
Im Moment geht es drunter und drüber wegen dem Kinderbuch "Pepi", das eine Osterhasengeschichte erzählt und eine CD mit Kinderliedern zum Osterfest kommt auch heraus.  Wen es interessiert, hier könnt ihr reinsehen:

http://www.angela-annecke.de

Heute nun werde ich gezwungen, an alle zu schreiben und eine traurige Nachricht weiter zu geben.

Louisiane, eins unserer Patenkinder, ist tödlich verunglückt.
Sie lebte mit ihrer Familie in Mahajanga in absolut ärmsten Verhältnissen. Sie war ein liebes und fröhliches Mädchen. Ich habe im November Fotos von ihr hier veröffentlicht.
Nun bekam ich heute die Nachricht von Rondro, dass sie letzte Woche im Meer ertrunken ist.

Die Mutter war arbeiten, die Oma im Haus und die Kinder laufen zum Strand.
Louisiane und ihr Bruder Christian (auch unser Patenkind) waren unzertrennlich.

Louisiane kam an diesem Tag nicht nach haus.
 

Am Samstag war die Beisetzung.

Wir werden nun nicht nur den Kindern die nächste Unterstützung auszahlen, sondern auch dieser Familie etwas helfen. Trösten kann man nicht. Für so ein Unglück gibt es keinen Trost.

angela

Kinder-Armuts-Konferenz

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Am 03. April 2009 findet ab 10:00 Uhr die erste Kinder-Armuts-Konferenz statt. Initiiert wird die Veranstaltung durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Dabei wird es themenspezifische Referate geben, Workshops und Kojen. Das Familienbündnis in Anhalt-Bitterfeld wird sich fachlich an der Koje "Verbesserung der Teilhabemöglichkeiten" beteiligen.

Bericht vom August 2008

Hallo liebe Paten und Freunde,

Einigen habe ich schon geschrieben, aber ich möchte alle informieren.

Rondro lebt nun in Antananarivo, der Hauptstadt von Madagaskar. Sie ist nun Betreuerin der Deutschlehrer von Madagaskar. Sie hat somit Kariere gemacht.
Das ist zwar normalerweise eine gute Nachricht, aber für uns war es ein Problem, das wir erstmal gut lösen konnten.
Sie schickte mir noch vor ihrem Umzug einige Zeugnisse. Die Quittungen hatte ich schon, aber es fehlten noch Zeugnisse und einige Fotos.
Einige Dateien konnte ich nicht öffnen, ich habe sie gebeten, diese Dateien mit einem anderen Format noch einmal zu senden.
Es ist schwierig, wenn man ins Dorf fährt, um Fotos zu machen und ausgerechnet dann fehlen einige Kinder.
Die Fahrtkosten sind nicht unerheblich.
Wenn also in den nächsten Tagen noch Fotos oder Zeugnisse von Rondro kommen, dann leite ich sie gleich an die entsprechenden Paten weiter.

Mein Sohn, Sascha ist im August nach Mahajanga gefahren und hat dort mit einem weiteren Vereinsmitglied, Madam Josianne, die Direktorin der Schule getroffen.
Er hat das Geld für alle Patenkinder ausgezahlt, damit der Start ins neue Schuljahr für unsere Schützlinge reibungslos verlaufen kann.
Leider hat er die Kinder aus dem Dorf nicht persönlich angetroffen, denn es waren noch Ferien.
Ich schicke euch zwei Fotos von der Übergabe.
Auch die Familie von Leonie in Mahajanga hat er angetroffen und für den Schulstart das Geld ausgezahlt.
Einige Paten haben angefragt, ob sie Pakete oder Briefe schreiben können. Das ist zur Zeit nicht möglich.
Denn Rondro zu schreiben macht derzeit keinen Sinn. Sie lebt jetzt mit ihrer Familie mehr als 600 km weit weg vom Dorf.
Anschriften und Adressen sind in Madagaskar schwierig.  Wer Post erwartet schafft sich ein Postfach an, oder lässt die Post an die Firma schicken.
Aber unsere Schützlinge haben diesen Luxus nicht.
Es war schon für Sascha schwer, die Direktorin zu treffen, denn im Dorf hat ihr Handy keine Verbindung. Man kann nur eine Mitteilung auf der Mailbox hinterlassen und tagelang warten, bis sie sich meldet. Aber alles hat geklappt.
Auch bei der Familie Leonie musste Zeit investiert werden, um sie zu suchen. Alles hatte sich verändert. Sascha war im April 2005 bei unserem ersten Besuch mit mir dort. Es war schwer für ihn, sie wieder zu finden. Die Fotos halfen auch nicht viel, denn die Hütte sieht heute anders aus.
Schliesslich hat er sie gefunden und vorsichtshalber die Koordinaten bei Google Earth gespeichert... Smiling

Trotzdem keine Angst, in dem  Betrag, der ihnen ausgezahlt wurde, ist die Unterstützung bis Oktober enthalten, einmal neue Kleidung, neue Schulmappe inklusive aller Hefte, Stifte und Utensilien, die sie brauchen.

Ich bin froh, dass er einspringt und dadurch die Betreuung der Kinder weitergeht. Er hat nun den Kontakt zur Direktorin der Schule und kann das nächste Mal seinen Besuch ankündigen.
Die Direktorin bekam die Summe insgesamt ausgezahlt und die Listen mit den Namen der Kinder für die Quittungen.

Ich weiss nicht, ob schon alle Paten für das neue Schuljahr 2008/2009 den Betrag überwiesen haben, wenn nicht, dann denkt bitte daran.

Viele Grüsse
Angela

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DRK Wolfen

SmileAnlaufstelle für Senioren, Kinder + Jugendliche und alle anderen Interessenten ist der DRK Ortsverein Wolfen e.V.

Anschrift : Raguhner Schleife 9 06766 Wolfen

Tel. : 03494/20010 Fax. : 03494/667979 e-mail: drk-wolfen@t-online.de

kein Abschiedsbrief!

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6.1.07
"Liebe Kinder (und Enkelkinder),
dies soll kein Abschiedsbrief werden.
Natürlich ist meine bevorstehende Operation schon mit größerem Risiko verbunden. Aber ich lass mich operieren, um trotz der nun bemerkten lebensgefährlichen Krankheit weiter leben zu können.
Diesen Brief habe ich auch schon im Zusammenhang mit den wesentlichen Veränderungen beabsichtigt und nur noch nicht geschrieben, die sich nicht nur für Mutti und mich mit der Aufgabe unseres Grundstücks in Steinfurth, der Übergabe an Michael und Familie sowie unserem Umzug in die Mitwohnung in Dessau ergaben.
Mir scheint, dass ein zu unserer Schulzeit sehr bekanntes Zitat von W. Majakowski hierher passt: „Das Wertvollste, das der Mensch besitzt, ist das Leben. Es wird ihm nur ein einziges Mal gegeben und benutzen soll er es so, dass …“

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