Jeßnitz

Steinfurth verbindet!

"Hallo, Herr Goerdel, als Ausdruck meines Dankes insbesondere für Ihren Brief von 2007 will ich Ihnen trotz unseres gestrigen Telefongesprächs doch noch kurz schreiben... Und als ´Entschädigung´ für Ihr langes Warten-Müssen schicke ich anliegend einen (Steinfurth-Kalender 2007, Uli) in der Annahme, dass Sie etwas mit den Bildern anfangen können...

Dass Steinfurth uns vielleicht noch zu etwas Gemeinsamen verleitet, halte ich noch immer nicht für ausgeschlossen, und es würde mich freuen. Vielleicht lassen Sie es mich wissen, wenn sich mal wieder für Sie eine Gelegenheit ergibt, in der Nähe auf Nostalgie-Trip zu gehen. Da fällt mir noch jemand ein, zu dem ich durch mein Buch in Kontakt gekommen bin und mit dem (der) mich Steinfurth verbindet: Johanna, geb, Neukam, die auch Sie wohl kennen. Sie lebt jetzt in den USA..."

Günter Goerdel, der als "Umsiedler-Kind" von 1945 - 1951 in Steinfurth und dann bis 1969 in Jeßnitz gelebt hatte, hat 2007 mein Steinfurth-Buch in Jeßnitz gekauft und mir u. a. geschrieben: "Glückwunsch zu Ihrem Werk - ich habe mich teilweise wiedergefunden. Je mehr ich gelesen hatte, um so mehr fiel mir wieder ein... Falls eine weitere Auflage vorgesehen ist, könnte ich einen Artikel beisteuern: Überleben in Steinfurth (1945-1951)..."

Siedlung Steinfurth

"Siedlung Steinfurth" ist an sich ein historischer Begriff.
Er geht zum einen auf den kleinen, nördlich der Fuhne gelegenen im wesentlichen von der Domäne Steinfurth gebildeten Ortsteil gleichen Namens des anhaltischen Dorfes Bobbau und zum andern auf die von der IG Farben in den Jahren 1934-39 für ihre Werksangehörigen in Wolfen und Bitterfeld auf Bobbauer und Jeßnitzer Gelände erbauten Siedlung zurück.
Als ihr 1. Bauabschnitt 1935 eingeweiht wurde, war sie Ortsteil Bobbaus. 1936 kam sie mit Bobbau und dem historischen Steinfurth zu Jeßnitz. 1969 wurde Steinfurth nach Wolfen eingemeindet und ist seitdem Stadtteil von Wolfen.

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