Gerade einmal 4 Monate sind vergangen, seit dem letzten Anzeichen verbleibenden Restlebens seitens der Bobbycore Gründungsväter und seitdem hat sich einiges ereignet. Aus gegebenem Anlaß daher wiedereinmal ein kurzer Auszug aus der offiziellen Bandbiografie.
Kapitel 21 - Something in the way
Es war ein sonniger Tag, irgendwann im Mai, als Dr. Pee auf seiner Yacht saß und sich Gedanken über seine Zukunft machte. Na klar, er hatte alles erreicht: Frauen. Geld. Ruhm. Einen Platz in der Geschichte. Doch die Erinnerung an alte Zeiten und die Tatsache, dass dies alles vorbei sein sollte, hing wie ein Eimer Farbe über dem weißen Tuch, welches seine Erinnerung verschleierte.
Schweren Herzens sah er ein, was unvermeidlich war: Es war Zeit für etwas neues, etwas außergewöhnliches, etwas was es noch nie zuvor gegeben hatte:
Suizid? Nein, dass haben schon andere getan und die Vorstellung einer Welt ohne ihn, erfüllte ihn mit tiefster Abscheu.
Umorientierung? Nein, er hatte sich zeitlebens dem Bobbycore verschrieben und etwas anderes konnte er nicht, würde er nie können.
Gedanken schworren in seinem Kopf herum, wie ein Schwarm wilder Bienen.
Kapitel 22 - The Adventure
Blutüberströmt rannte er durch das dichte Geäst, wohlwissend, dass seine Chancen ziemlich schlecht standen. Im Rucksack dutzende Nieren, deren Erhalt einzig von einigen Eisbeuteln und einem stark beschädigten Kühlaggregat aus dem 2. Weltkrieg abhingen. Doch als wäre das nicht genug, hing an seinen Fersen ein ganzer Stab australischer Eingeborener.
"Hätte ich rechtzeitig aufgehört", dachte er, doch die Erkenntnis kam zu spät. Er merkte wie nach und nach seine Kräfte schwanden. Bald würden sie ihn kriegen... Er schwor sich, sollte er diesen Tag überleben, würde er zurückkehren in sein altes Leben in der Zivilisation.
Erinnerungen schwirrten durch seinen Kopf. "Alter, ick renn so durchn angolansichen Busch, weßte, hinter mir 500 autonome Rebellen, ick denk so: Alter, du stirbst bald! Ick mein übelst altes Kühlaggregat aus der Tasche jeholt, werfet weg und Bäääm!: Alle tot. Wahre Geschichte", hörte er im Gedanken Mr. Poo sagen. "Warum zum Teufel, Berlinert der eigentlich immer?", fragte er sich. Aber das war nicht der Punkt.
Er wusste er hätte nichtsmehr zu verlieren. Er blieb stehen, hielt inne, öffnete seinen Rucksack und nahm das beschädigte Kühlaggregat in die Hand. Verwundert blieben die Eingeborenen stehen. "Friß Schnee, Buschmann!", schrie er und warf das Kühlaggregat in Richtung der, über den latenten Rassismus pickierten, Eingeborenen.
Kapitel 23 - A new order: Dr. Bee und die Blumenfee
*Nur in der Buchversion enthalten*
Kapitel 24 - Back for good
Das ganze Land war in heller Aufregung. Seit Tagen stand Dr. Bees Telefon nichtmehr still, da jeder der ihn kannte, ihm die gute Nachricht überbringen wollte (TM). Sollte es wirklich wahr sein? Das Gerücht ging um, Punkt 9 Uhr solle ein australischer Flieger landen, im Gepäck die Legende unter den Schlagzeugern.
Natürlich waren neben zahlreichen Fans, lokaler, internationaler und extraterrestialer Presse, auch Dr. Bee und die Blumenfee anwesend. Das Flugzeug landete und als die ersten Passagiere ausstiegen, hielten alle Anwesenden den Atem an. Sekunden wurden zu Minuten, Minuten zu Stunden, Tage zu Wochen und Wochen zu Sekunden. Und als die Spannung kaum noch auszuhalten war, erschien eine kleine Gestalt am Horizont:
Tiny Tim war zurück!
To be continued...

