deutsch

Chrome-Erweiterung stört Darstellung

F-LOG-GE - 17. March 2010 - 12:53

Seit ein paar Wochen ist Chrome auch auf dem Mac mein Standardbrowser. Die Zahl der Erweiterungen ist auch dort recht umfang- und hilfreich (hörst Du das, Microsoft?). Nicht hilfreich ist allerdings, daß die eine oder andere Erweiterung ungewollt und unnötig in die Darstellung von Webseiten eingreift.

Als leidenschaftlicher delicious-Nutzer habe ich natürlich sofort eine Delicious-Erweiterung für Chrome genutzt. Doch durch einen Zufall mußte ich feststellen, daß das keine gute Idee war. Mir sind schon seit Tagen die Inline-Styles aufgefallen, die das Plugin in jede (!) Seite schreibt. Konnte ich das noch ignorieren staunte ich heute nicht schlecht, als das Ergebnis des Acid3-Tests leicht zerschossen aussah, obwohl der Browser ihn zu 100% erfüllte.

Ich weiss nicht, was diese Erweiterung genau tut, aber offenbar verändert sie über Gebühr eine besuchte Webseite. Diese Erkenntnis ärgert mich, wenn ich daran denke, daß das Testen von Webseiten entscheidend von Browsererweiterungen abhängt. Wenn diese nicht sauber programmiert wurden, kann man während des Debugging zu falschen Schlüssen kommen.

Das Acid-Ergebnis mit Chrome-Erweiterung

So sollte das Testergebnis aussehen

Nachtrag: Die Erweiterung “Delicious Bookmarks” scheint besser zu funktionieren. Die offizielle ist noch im Alpha- oder Beta-Stadium und bei mir auf dem Mac vollkommen unbrauchbar.

Kategorien: blogs, deutsch, Webstandards

TechTerms bei Addison-Wesley: Teil 28

Addison-Wesley blog - 17. March 2010 - 9:00

Wissen Sie, was unter dem Begriff  ’Ant’ oder ‘Zend’ zu verstehen ist? TechTerms erklärt Ihnen Begrifffe aus der IT-Welt von A-Z!  Jeden MITTWOCH wird ein technischer Begriff – in alphabetischer Reihenfolge – aus dem IT-Umfeld erläutert!

In dieser 28. Folge der TechTerms-Wochen wird der Begriff CakePHP erläutert:  

CakePHP - [Programmierung]

CakePHP ist ein MVC-Framework auf PHP-Basis mit einer rasant wachsenden Community. Aufgrund der weiten Verbreitung PHP-fähiger Webserver ist es extrem einfach zu installieren und verleiht dem Programmierer völlig neue Möglichkeiten, Anwendung zu erschaffen. CakePHP ist angelehnt an Ruby on Rails.

Kategorien: blogs, deutsch, News

Neu erschienen: das Logic Pro 9-Video-Training von Lars Hillejan und Video2Brain

Addison-Wesley blog - 15. March 2010 - 8:00

In diesem Video-Training steckt alles drin, was Sie brauchen, um perfekte Aufnahmen zu erstellen und diese zu einem Song zu entwickeln. Lars Hillejan (www.larshillejan.de) geht detailliert auf alle relevanten Schritte in der Produktion ein, damit Sie am Ende ein perfektes Ergebnis präsentieren können.

Sie steigen ein mit dem Setup Ihres Studios, betrachten grundlegende Funktionsweisen und erkunden die riesige Loop Library, mit der Sie Musik quasi aus dem Nichts erstellen. Die dann folgenden Workshops behandeln die Aufnahme und Bearbeitung von Audio- und Midi-Daten bis zum fertigen Mix. Benutzen Sie die gleichen Werkzeuge, mit denen große Namen Ihre Platten produzieren und erzielen Sie perfekte Aufnahmen, sogar wenn Sie selbst kein Virtuose an Ihrem Instrument sind!

Aus dem Inhalt:

  • Einleitung
    Im ersten Kapitel lernen Sie das Programm Logic kennen, erhalten Anleitung zur Installation und Basiskonfiguration und erfahren mehr über die Grundlagen digitaler Audiobearbeitung.
  • Die Logic-Benutzeroberfläche
    In Filmen von Kapitel 2 lernen Sie die Logic-Oberfläche und ihre Bestandteile kennen, und erfahren, wie Sie sich darin zurechtfinden.
  • Einen Song mit Loops erstellen
    Mit Apple Loops lassen sich sehr schnell Musikstücke erstellen – auch ohne Musik studiert zu haben. Wie’s geht, zeigen die Filme von Kapitel 3.
  • MIDI
    In diesem Kapitel nehmen Sie ein erstes Instrument auf: In diesem Beispiel wählt Lars Hillejan MIDI-Daten und als Software-Instrument ein Schlagzeug.
  • Audio
    Nehmen Sie ein Projekt mit Bass, Gitarre und Drums auf! Wie Sie eine Audio-Aufnahme von echten Instrumenten optimal hinbekommen, darum geht es in diesem Kapitel.
  • Logic und Video
    Damit Videos keine Stummfilme bleiben, Musikvideos richtig klingen und jede Art von Film den passenden Sound erhält, bietet Logic das richtige Werkzeug für die Soundbearbeitung mit und für Videos.
  • Plugins
    Dieses Kapitel stellt Ihnen eine Reihe nützlicher Plugins für Logic vor und zeigt, wie Sie Ihnen die Arbeit erleichtern.
  • Mixing
    Den finalen Schliff erhalten Ihre Sounds erst durch das Abmischen. Wie Sie einen professionellen Mix mit Logic erzeugen, lernen Sie in diesem Kapitel.
  • Archivieren
    Damit sich auf Ihrer Festplatte nicht im Lauf der Zeit zuviel überflüssiges Material ansammelt, verraten Ihnen diese Filme, wie Sie Ordnung schaffen und Ihr Projekt richtig sichern.

Im nachfolgenden Auszug zeigt Ihnen Lars Hillejan, wie Sie mit Logic Pro 9 Ihr erstes Projekt aufsetzen und aufnehmen.
[See post to watch Flash video]

Das komplette, rund sechstündige Video-Training können Sie auf unserer Webkatalogseite ab sofort versandkostenfrei bestellen. Dort finden Sie auch zusätzliche Informationen wie etwa weitere Beispielfilme.

Kategorien: blogs, deutsch, News

Wiederbelebung von SELFHTML

F-LOG-GE - 15. March 2010 - 7:21

Vielleicht ist SELFHTML doch nicht tot, wie so manche glauben. Vielleicht liegt das Projekt nur im Koma. Die Redaktion startet nun einen Versuch, die Inhalte der Dokumentation auf einen aktuellen Stand zu bekommen. Dazu wurde ein Wiki eingerichtet. Jeder Interessierte kann sich nun an der Modernisierung der Inhalte von SELFHTML beteiligen. Ich bin gespannt, wie schnell das vonstatten geht. Ich kann nur jeden, der genügend Kenntnisse in Webstandards und zusätzlich ein bischen Zeit übrig hat bitten, sich am Aufbau des neuen SELFHTML zu beteiligen.

Kategorien: blogs, deutsch, Webstandards

Weitere WAI-ARIA-Verbesserungen

F-LOG-GE - 12. March 2010 - 11:28

Auf meinen gestrigen Beitrag meldete sich Alexander Farkas mit zwei interessanten Kommentaren und einem alternativen Skriptvorschlag. Ich habe seine Anregung bzgl. der Tastatursteuerung aufgenommen und mein Skript dahingehend ergänzt. Mittlerweile habe ich seinen Skriptvorschlag um ein paar wenige Kommentare und eine kleine Ergänzung erweitert. Ich weiss aber nicht, ob dieses komplexere Skript notwendig ist. Ich bin immer dafür, die Sachen so klein und simpel als möglich zu halten. Deshalb würde mich Feedback von Betroffenen interessieren, ob es denn noch einen Missstand in der WAi-ARIA-Implementierung gibt, die mit Alexanders Skript ausgemerzt werden muss oder ob ich bei meiner simpleren Variante bleiben kann.

Ich finde das Thema spannend und wichtig, kann aber mangels Betroffenheit nicht mitreden.

Nachtrag: ich habe mich von Alexander überreden lassen, seine Implementierung zu nutzen. Sie hatte den eindeutigen Vorteil, daß sie eine Tastaturbedienung des Effektes ermöglichte, was mein ursprünglicher click-Event leider nicht tat.

Kategorien: blogs, deutsch, Webstandards

Anreicherung meiner Webseite mit WAI-ARIA

F-LOG-GE - 11. March 2010 - 15:14

Als ich meine Webseite und mein Blog einem Relaunch unterzog war mir klar, daß das Endergebnis nicht in Stein gemeißelt war. Es sollte es auch nicht sein. Natürlich kann man oft an einer Webseite Verbesserungen und Veränderungen vornehmen. Als eine der Verbesserungen plante ich von Anfang an die Einführung von WAI-ARIA ein. Mit diesem gar nicht mehr so neuen Webstandard kann man Screenreadern Feedback u.a. bei dynamischen Elementen der Webseite geben. Da ich hin und wieder Elemente zusammengeklappt lade und diese aufklappbar sind, war es in meinen Augen notwendig, Screenreadern einen Hinweis darauf zu geben.

Marco Zehe hat in seinem Blog freundlicherweise beschrieben, welche Elemente welche Attribute bekommen müssen. Diese Technik ist nur sinnvoll und notwendig beim Einsatz von Javascript. Ich möchte im Folgenden beschreiben, welche Änderungen ich vorgenommen habe, um das Ziel zu erreichen.

Die Klapplisten haben drei zu beachtende Aspekte:

  1. Die Listencontainer sollen zusammengeklappt sein, wenn die Seite läd. Dies soll aber nur dann passieren, wenn Javascript aktiv ist, denn schließlich benötige ich Javascript zum Öffnen der Container.
  2. Die Container sollen separat auf- und zuklappbar sein. Es soll keine gegenseitige Abhängigkeit herrschen.
  3. Das Auf- und Zuklappen der Listen soll sich dem Screenreader mitteilen.

Es versteht sich von selbst, daß der Code einfach, semantisch und logisch sein soll.

Wenn die Seite läd, lasse ich mittels Javascript eine Klasse js an das HTML-Element hängen:

<script type="text/javascript"> document.documentElement.className += "js"; </script>

Danach sorge ich mittels CSS dafür, daß die betreffenden Listen ausgeblendet sind. Durch die Kaskade über die Klasse js sorge ich dafür, daß die Listen nur im Falle der Existenz von Javascript ausgeblendet werden. Denn nur dann haben sie eine Chance, wieder eingeblendet zu werden.

<style type="text/css" media="screen"> .js .toggle > ul { display: none;} </style>

Die Container mit den Listen sind wie gewünscht einfach und logisch aufgebaut, was angesichts des einfach strukturierten Inhalts auch kein Wunder ist. Ein DIV-Container umfaßt eine Überschrift und eine Liste. Der Container wird benötigt, um den Kontext für das Javascript zu schaffen und für den Rahmen, der den Inhalt optisch zusammenhält. Die Überschrift ist zusätzlich noch der Auslöser für die Klappfunktion. Der eigentliche Inhalt wird in einer Liste transportiert. Das ist allerdings kein Muss.

Ich nutze jQuery für die Klappfunktion. In seiner ursprünglichen Form – ohne die WAI-ARIA-Erweiterungen – sah das Skript folgendermaßen aus:

$('.toggle h3').click(function(){ $(this).siblings('ul').slideToggle(); $(this).toggleClass('zuklappen'); })

Der Code sollte einfach zu verstehen sein. Bei jedem Klick auf eine Überschrift, die sich unter einem Element mit der Klasse toggle befindet, wird das direkt folgende Geschwisterelement, das eine ungeordnete Liste sein muss, auf- oder zugeklappt, je nachdem, in welchem Status es sich befindet. Zusätzlich wird an der Überschrift die Klasse zuklappen hinzugefügt oder entfernt. Die toggle-Funktionen bei jQuery sind einfach und elegant benutzbar. Wegen der WAI-ARIA-Erweiterung mußte ich den Code ein wenig umschreiben und erweitern. Herausgekommen ist folgender Code:

$('.toggle h3').each(function() { var thingy = $(this); var sibid = thingy.next().attr('id'); thingy.attr({ 'aria-expanded': 'false', 'aria-controls': sibid }) thingy.click(function() { $(this).siblings().slideToggle('fast', function(){ if(!(thingy.attr('aria-expanded') == 'true')) { thingy.attr('aria-expanded', 'true'); } else { thingy.attr('aria-expanded', 'false'); } }); }); });

Die oben genutzte kurze Version reichte nicht mehr, da sie nur auf Klick Dinge tut. Mittels jQuery sollten aber auch unabhängig von der konkreten Aktion Attribute zu speziellen Elementen hinzugefügt werden. Also gehe ich erst mit der Funktion each() alle Überschriften in den Klappboxen durch. Bei diesem Durchgang werden den Überschriften zwei Attribute mit passenden Parametern hinzugefügt. Ein Parameter ist der Inhalt der ID der folgenden Liste. Diese ID wird in einer Variable gespeichert und dann zugewiesen. Bei Klick auf eine Überschrift prüfe und ändere ich dann den Inhalt des Attributes aria-expanded.

Die so gefundene Lösung ist zwar eindeutig komplexer, als die ursprüngliche Lösung. Sie ist aber noch immer kein Hexenwerk. Mit ein bischen mehr Mühe habe ich so eine weitere kleine Barriere meiner Webseite entfernt. Sicherlich werde ich noch ein paar weitere kleine Details finden, die ich u.a. mit WAI-ARIA verbessern kann. Ich denke, daß diese Lösung auch bei Deinem nächsten Projekt nützlich sein kann.

Kategorien: blogs, deutsch, Webstandards

Social Media-Expertenrunde: Leander Wattig

Addison-Wesley blog - 11. March 2010 - 9:00

In dieser Interviewreihe “Social Media-Expertenrunde” spreche ich mit Social Media-Praktikern sowie -Influencern über ihre Erfahrungen, Praxistipps, Meinungen und Visionen. Nach Meike Leopold und Thomas Pfeiffer wird die Social Media-Expertenrunde mit Leander Wattig fortgesetzt:

Leander Wattig kurz vorgestellt:

Als freier Berater ist der 1981 geborene Diplom-Buchhandelswirt unter anderem für content-press in Leipzig tätig. Seit seinem Studienabschluss an der HTWK Leipzig im Jahr 2007 unterstützt er führende Medienunternehmen bei der Entwicklung und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen im Internet. Daneben bloggt (http://leanderwattig.de) er seit 2008 über Medientrends und hat 2009 die Initiative „Ich mach was mit Büchern“ (http://wasmitbuechern.de) für eine stärkere Vernetzung der Buchbranche ins Leben gerufen. Im Wintersemester 2009/2010 war Leander Wattig als Lehrbeauftragter an der HTWK Leipzig tätig. Xing-Profil: https://www.xing.com/profile/Leander_Wattig

 AW: Herr Wattig, man bezeichnet Sie als Social-Media-Experten – würden Sie sich selbst auch so bezeichnen?  

Wattig: Wenn ich ehrlich bin, tue ich mich mit dem Begriff „Social Media“ schwer, weil ich denke, dass er einer des Überganges ist. Wir haben damit bisher Phänomene zusammengefasst, die wir nur schwer und vor allem nicht eindeutig zuordnen konnten. Ich denke aber, dass künftig alle Medien „social“ sein werden. Doch niemand ist Experte für alles. Daher würde ich mich auch nicht als Social-Media-Experten bezeichnen. Ich gehöre aber vielleicht zu jenen vor allem im Buchbereich, die sich relativ früh mit Social-Media-Themen öffentlichkeitswirksam auch in einem eigenen Blog auseinandergesetzt haben. 

AW: Viele Leute haben ein Aha-Erlebnis im Social Web – gab es das bei Ihnen auch?  

Wattig: Ja, das gab es tatsächlich. Ich war zwar schon seit 2007 bei Twitter angemeldet ( @leanderwattig = http://twitter.com/leanderwattig), doch erst Ende 2008 begann ich die Möglichkeiten der Plattform wirklich zu begreifen. Das war die Zeit, kurz nachdem ich angefangen hatte, unter leanderwattig.de über Medientrends zu bloggen. Als ich nun im Blog eines Tages eine Übersicht der Social-Media-Profile von Medienunternehmen erstellt hatte, schickte ich einen Hinweis darauf einfach mal via Twitter an Turi2. Wenig später wurde in deren Newsletter auf meine Liste hingewiesen. Da bekam ich plastisch vor Augen geführt, wie wirkungsvoll dieser direkte Kontakt über das Internet sein kann. 

AW: Was verstehen Sie unter dem Oberbegriff „Social Media“?  

Wattig: Letztlich beschreiben wir mit diesem Begriff nur die Nutzung der technischen Möglichkeiten des Internets, die uns gewissermaßen zurück zu uns selbst führen. Bisher war es doch so, dass Massenmedien wie das Buch, die Zeitung oder das Fernsehen eine klare Trennung von Inhalteproduzenten und Inhalterezipienten erforderten. Erst diese Trennung ermöglichte den Inhalteproduzenten, eine potenziell hohe Reichweite zu erzielen. Durch das Internet wurde diese Trennung aufgehoben, die nun nicht mehr zwingend ist. Plötzlich können wir wieder so kommunizieren, wie wir es aus persönlichen Gesprächen kennen, und dennoch potenziell alle Menschen weltweit erreichen. Diese Möglichkeit besteht jedoch nicht nur theoretisch. Sie wird immer stärker in der Praxis genutzt. Daher stellen wir fest, dass plötzlich alles „social“ wird.  

AW: Was ist Ihr Ziel beim Einsatz von Social Media und wie hat es Ihr Leben und Ihren Job beeinflusst?   

Wattig: Das Internet als Ganzes hat meinen Job erst geschaffen, da ich Medienunternehmen dabei unterstütze, im Internet erfolgreich(er) zu sein. Der Aspekt Social Media hat gerade in letzter Zeit stark an Bedeutung gewonnen, weil ihn immer mehr Unternehmen als wichtig betrachten. Um hier aber nicht nur theoretisch reden zu müssen, sondern auch selbst Dinge ausprobieren zu können, habe ich 2008 meinen Blog leanderwattig.de gestartet, der inzwischen zu den 100 meistverlinkten Blogs in Deutschland gehört. Der Vorteil eines eigenen Blogs ist es ja, dass man beginnt, wie ein kleines Medienunternehmen zu denken, und dass man demzufolge die Anliegen der Unternehmen auch aus der persönlichen Erfahrung heraus viel besser nachvollziehen kann. Zudem hat mir mein Blog beruflich viele Möglichkeiten und Chancen eröffnet, die ich ohne ihn nicht gehabt hätte.  

Mein persönliches Ziel ist es aber vor allem, mit den neuen Möglichkeiten zumindest im Kleinen auch wirklich etwas zu verändern. Daher habe ich 2009 die Initiative „Ich mach was mit Büchern“ (http://wasmitbuechern.de) ins Leben gerufen, die sich für eine stärkere Vernetzung der Buchbranche einsetzt. Hier nutze ich viele der Erfolgsfaktoren des Social Web, was inzwischen zu einer starken Wahrnehmung der Initiative in der Buchbranche und u.a. zu über 1.600 Fans bei Facebook geführt hat.  

AW: Was sind denn wichtige Erfolgsfaktoren im Social Web?  

Wattig: Da es im Social Web vor allem um Kommunikation geht, ist es sehr wichtig, dass man etwas zu sagen hat, das die Menschen interessiert. Um bei dem Beispiel zu bleiben: „Ich mach was mit Büchern“ steht für eine Botschaft, die viele Buchmenschen anspricht. Diese sind meist stolz auf ihre Arbeit und sehen sie als sehr wichtig an. Die Buchleute haben aber oft das Gefühl, dass man sich gerade in der heutigen Zeit des Umbruchs besser vernetzen und stärker austauschen sollte. Genau dafür steht unsere Initiative, weshalb sie auch von Beginn an auf großes Interesse stieß.  

Wenn man aber eine Botschaft hat, die einen Nerv trifft, dann muss man sie auch dorthin transportieren, wo sich die Zielgruppe aufhält. Wer also die Menschen erreichen will, darf nicht darauf warten, dass sie auf ihn zu kommen. Es gilt also, auf den Social-Media-Plattformen präsent zu sein, die von der Zielgruppe genutzt werden und dabei ist völlig unerheblich, ob man sie persönlich gut oder schlecht findet. Hier werden viel zu oft Werturteile ins Spiel gebracht, die überhaupt keine Rolle spielen (sollten). Sinngemäß könnte man sagen: Wenn meine Zielgruppe Brieftauben nutzt, dann werde ich auch Brieftauben nutzen – egal, ob ich persönlich Brieftauben gut finde.  

Doch damit nicht genug. Wenn ich also eine relevante Botschaft aufbieten kann und die Menschen damit auch tatsächlich erreicht habe, beginnt der eigentlich erst wichtigste Teil: die Reaktion auf die Reaktionen der Menschen. Es gilt also nicht nur – wie in den Massenmedien –, Botschaften auszusenden. Vielmehr müssen wir den Menschen zuhören, registrieren, wie sie mit unseren Botschaften umgehen und welche Wünsche und Meinungen sie diesbezüglich haben. Denn das ist doch das Ziel: Reaktionen auszulösen. Doch wer einmal reagiert hat und dann von Unternehmensseite keine Antwort erhält, der wird das betreffende Unternehmen künftig nicht als verlässlichen Kommunikationspartner betrachten.  

 Die Webseite zu Leander Wattigs Initiative ‘Ich mach was mit Büchern’ – http://wasmitbuechern.de

AW: Welche Voraussetzungen müssen in einem Unternehmen geschaffen werden, um Social Media in der Art anwenden zu können?  

Wattig: Vor allem bedarf es einer entsprechenden Kultur, in der der Kunde wirklich im Fokus steht und die Kommunikation und der Austausch mit ihm entsprechend hoch priorisiert wird. Social Media sind eine Aufgabe, die sich nicht klassisch delegieren lässt und die Abteilungsgrenzen aufbricht. Hier gilt, es eine gesamthafte Strategie zu entwickeln und umzusetzen, die sich auch der Herausforderungen und möglichen Konsequenzen der neuen Offenheit und Transparenz bewusst ist.  

AW: Inwieweit steht für Sie Unternehmensreputation in Zusammenhang mit Social Media?  

Wattig: Don Tapscott hat mal gesagt: “If you’re gonna be naked fitness is no longer an option …” Unternehmen, die sich im Social Web öffnen, sollten also auch das halten können, was sie versprechen. Da sich kaum ein Unternehmen dem Trend hin zu größerer Offenheit wird entziehen können, geraten viele Unternehmen stark unter Druck. Die Hoffnung, das Unternehmensbild auch künftig kontrollieren zu können, wird sich als Illusion erweisen.  

Ich denke, dass viele Unternehmen sich noch nicht im vollen Umfang vergegenwärtigt haben, dass künftig quasi alle ihre Mitarbeiter mit ihren Gedanken und Meinungen – auch zum eigenen Unternehmen – in der Öffentlichkeit stehen und auf diese einwirken werden. Es wird also sehr unvorteilhaft sein, unzufriedene oder unmotivierte Mitarbeiter zu haben. Doch Kommunikationsverbote sind auch keine Lösung, da die guten Mitarbeiter künftig kaum zu jenen Unternehmen gehen werden, die ihnen ihre alltäglichen Kommunikationstools verbieten.  

AW: Welches wäre denn ein Beispiel für die aus Ihrer Sicht gelungene Nutzung von Social Media?

Wattig: Ich denke, Erfolg im Social Web bedeutet weniger, x Followers bei Twitter oder Facebook zu  haben, sondern eher, dass man auch tatsächlich Reaktionen auslöst. In einer Zeit, da die Aufmerksamkeit der Menschen so knapp und wertvoll und von allen Seiten umworben ist, ist es ein erster großer Erfolg, überhaupt wahrgenommen zu werden. Bei „Ich mach was mit Büchern“ hat sich die Botschaft via Blogs, Facebook und Twitter quasi von selbst verbreitet und erst viel später habe ich aufgrund des an mich herangetragenen Interesses eine eigene Website erstellt. Ein schönes Erfolgsbeispiel ist nach wie vor der US-amerikanische Telekommunikationskonzern Comcast, der Twitter für seine Kundenbetreuung nutzt. Wenn Kunden bei Twitter ein Problem erkennen lassen, streckt das Team um @comcastcares (u.a. @comcastbill, @comcastbonnie und @comcastscott) hilfsbereit die Hand aus und fragt, ob es helfen kann. Auch hier basiert der Social-Media-Erfolg also darauf, dass man zuhört. Pro Tag reagieren die Comcast-Leute ca. 1.000 Mal über Twitter und führen 100-200 echte Gespräche. Natürlich hängt aber auch im Social-Media-Bereich der Erfolg von den individuellen Zielen ab, die sehr verschieden sein können.  

AW: Wo sehen Sie den Unterschied zwischen Social Media in Deutschland und international?  

Wattig: Bisher hat man ja den Plattformen in Deutschland zu Recht nachgesagt, dass sie gerade jenen aus den USA technisch meist nicht ebenbürtig seien. Wenn man sich beispielhaft Facebook und StudiVZ anschaut, wird sehr deutlich, dass Facebook als Plattform technisch weit überlegen ist. Das führte dazu, dass es einen sehr großen Rückstand aufholen konnte und inzwischen mit ca. 7 Millionen aktiven Nutzern auch in Deutschland das größte Social Network ist. Ich finde das eigentlich bedauerlich, weil es durchaus in unserem Interesse wäre, hier in Deutschland einige Marktführer auch im globalen Maßstab zu haben. So sind es wieder mal Unternehmen bspw. aus den USA, die die Standards vorgeben, nach denen wir uns hier werden richten müssen. Doch das hat klare Ursachen: Obwohl die Entwicklungstendenz positiv ist, würde ich mir bspw. im Buchbereich eine größere Offenheit gegenüber Neuerungen und einen stärkeren Fokus auf die Chancen der neuen Technik wünschen. Die Risiken werden ja oft genug und oft auch über Gebühr betont. Ich denke, auch hier gilt: der Umgang mit dem Social Web und dessen Chancen ist vor allem eine Kulturfrage. Kritik ist erwünscht und auch notwendig, aber bitte auf Basis der Kenntnis aktueller Entwicklungen und nicht luftgestützt. Wenn wir die Chancen nicht erkennen und nutzen, werden es andere tun.  

AW: Welche Plattform hat das größte Potenzial: Facebook, Twitter oder Buzz?  

Wattig: Hier geht es letztlich um Nachrichtenströme, die uns helfen sollen, relevante Inhalte zu identifizieren. Wie gesagt: Das Wertvollste ist heute unsere knappe Aufmerksamkeit. In dem Maße, wie die Menge an verfügbaren Informationen steigt, müssen auch die verfügbaren Informationsfilter optimiert werden. Es ist aber eine Mär, dass wir durch das Internet plötzlich eine Informationsflut bekommen hätten. Wir konnten auch in der Vergangenheit nicht alle Bücher und Zeitungen dieser Welt lesen und uns alle TV-Sendungen ansehen. Schon in den vergangenen Jahrhunderten haben wir Informationsfilter genutzt, die uns dabei geholfen haben, mit der Fülle der Informationen umzugehen.  

Im Internet war in der Vergangenheit vor allem Google sehr gut und sehr erfolgreich darin, relevante Informationen bereitzustellen. Dementsprechend viel Geld haben sie auch im Internet verdient, wo ja sonst viele darüber klagen, dass man dort kaum Geld verdienen könne. Nun hat Google mit Facebook jedoch einen sehr starken Wettbewerber bekommen, der weitere Informationen in die Relevanzbewertung einbezieht: das Kontaktnetz bzw. den Social Graph der Nutzer. Auch Twitter tut das und von Twitter hat Facebook ja auch viele Funktionen kopiert. Wenn also Inhalte zusätzlich mithilfe der Metadaten gefiltert werden, mit denen die Menschen sie bspw. bei Facebook versehen, kann das sehr hilfreich sein, da diese Metadaten gewissermaßen Empfehlungen darstellen.  

Ich kann also einerseits bei Google nach einem bestimmten Begriff suchen. Ich könnte aber auch bei Facebook schauen, welche meiner Freunde Informationen zu diesem Suchbegriff gut fanden und kommentiert haben. Was meine Freunde oder andere vertrauenswürdige Kontakte relevant finden, ist mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch für mich relevant. Und wer im Netz die relevantesten Informationen bereitstellen kann, wird am Ende auch viel Geld mit dieser Dienstleistung verdienen. Das weiß gerade Google nur zu gut und dementsprechend versuchen sie auf diesen Trend mit „Buzz“ zu reagieren. Es wird spannend zu beobachten sein, welcher der Akteure sich letztlich durchsetzen wird.  

AW: Wer sollte Ihrer Meinung nach im Bereich Social Media aktiv sein und für welche Bereiche sollte Social Media genutzt werden?  

Wattig: Ich denke, dass gerade in der Medienbranche jeder im Social Web aktiv sein und Erfahrungen sammeln sollte. Denn wie sonst wollte man die Medienwelt von morgen verstehen lernen, die wir nun einmal nicht in Büchern erklärt finden. Da heißt es, Dinge selbst auszuprobieren und das implizite Wissen in diesem Bereich mit anderen über den Austausch von Erfahrungen zu teilen. All das sollte man tun, bevor dieses Wissen selbstverständlich vorausgesetzt wird, denn dann könnten Fehler teuer werden, die zuvor noch erlaubt sind. Die Bereitschaft, Fehler zu machen, ist sogar notwendig.  

Social Media selbst können überall dort eingesetzt und genutzt werden, wo Menschen kommunizieren – seien es Kunden, Mitarbeiter oder andere Stakeholder. Das reicht von der Produktentwicklung über die Kundenbetreuung bis hin zum Wissensmanagement.  

AW: Wohin entwickelt sich Ihrer Meinung nach das Internet?  

Wattig: Die Frage ist doch, was in dieser Zeit des Umbruchs auf absehbare Zeit konstant bleiben wird? Das ist der Mensch, um den es ja im Social Web überall geht. Der Mensch hat sich im Kern seit Jahrtausenden nicht verändert und mit dessen biologischen Eigenschaften müssen wir auch künftig umgehen. Daher denke ich, dass sich das Netz und all die Kommunikationsinstrumente immer stärker unseren natürlichen Bedürfnissen und unserem natürlichen Kommunikationsverhalten annähern werden. 

Dieser Prozess ist ja auch schon in vollem Gange. Man braucht sich ja nur einmal die Entwicklung der Social Networks in den letzten Jahren anzuschauen. Ein Beispiel: Früher hatten wir dort immer nur ein Kontaktnetz. Entweder ich war mit jemand virtuell befreundet oder eben nicht. Freunde wiederum hatten alle die gleichen Rechte. Das entspricht aber nicht den Gegebenheiten im „echten“ Leben. Nicht allen unseren Kontakten erlauben wir den gleichen Zugang zu unserem Leben und nicht allen unseren Kontakten erzählen wir die gleichen Dinge. Wenn Jugendliche am Samstagabend feiern gehen, werden sie am Folgetag ihren Freunden eine andere Version der Ereignisse des Abends erzählen als ihren Eltern. Dementsprechend ermöglichen Plattformen wie Facebook heute auch die individuelle Rechtevergabe für Freunde und die zielgruppengenaue Aussendung von Informationen. Es ließen sich noch viele ähnliche Beispiele aufzählen.  

Darüber hinaus bin ich trotz des Abflauens des Hypes sehr gespannt auf die weitere Entwicklung von virtuellen Welten à la Second Life, weil ich ihnen eine große Zukunft zutraue. Wir werden uns künftig in vielen parallelen virtuellen Welten bewegen, sobald es die Technik zulässt. Zudem wird sicherlich auch die Einbeziehung weiterer Sinne neben der visuellen und auditiven Wahrnehmung ein großes Thema werden.  

AW: Danke für das Interview!

Leander Wattigs Web-Adressen:

http://leanderwattig.de     /   http://wasmitbuechern.de

http://www.facebook.com/lwattig   /   http://www.facebook.com/wasmitbuechern

http://twitter.com/leanderwattig    /    https://www.xing.com/profile/Leander_Wattig

Kategorien: blogs, deutsch, News

Aufpassen bei @font-face

F-LOG-GE - 10. March 2010 - 14:20

Immer wieder taucht ein Problemfall bei der Umsetzung von Webseiten auf: die Einbindung einer individuellen Schrift, die nicht über Betriebssysteme und Officeprogramme überall verteilt ist. Seit Kurzem ist die Einbettung mittels CSS über @font-face sehr beliebt. Bei der Erstellung meines neuen Designs habe auch ich mich dieser Technik bedient. Doch leider ist sie nicht ohne Tücken.

Kurz nach meinem Relaunch bekam ich mit, daß die Schrifteinbettung sehr oft nicht funktionierte. In den letzten Wochen kam ich selten dazu, an meine Webseite zu denken, geschweige denn sie weiterzuentwickeln und kleinere Bugs auszumerzen. Heute widmete ich mich des Schriftenbugs. Seltsamerweise stellten IE6 und IE7 die seite wie gewünscht dar, IE8 und Firefox 3.5 hingegen nicht. Ich bin zwar hinter das Problem gekommen, doch leider öffnete sich ein neues.

Ich nutze für die Erstellung des Layouts das Framework YAML meines Freundes Dirk Jesse. Die Inhalte der CSS-Dateien werden bei YAML oft in media-Regeln gepackt. Offenbar haben die oben genannten Browser ein Problem damit, eine “@-Regel” in eine weitere “@-Regel” zu packen. Also habe ich die Schriftenregeln an den Anfang des Stylesheets gepackt und alles war wieder gut. Es sind oft die kleinen Dinge, über die wir stolpern.

Doch leider freute ich mich zu früh. Denn die genannten Änderungen führten zwar auf meiner lokalen Testumgebung zum Erfolg, auf dem Livesystem versagten aber nun alle Browser. Auch eine Auslagerung der Schriftregeln in eine separate Datei und die anschließende Löschung aller Kommentare brachte nichts. Ich habe die Schriften ein wenig geändert und muss leider akzeptieren, daß derzeit kein Browser meine gewünschte Schrift anzeigen will. Wenn ich wieder Zeit habe, werde ich mich des Problems wieder annehmen. Derzeit geht es nicht. Das ist bedauerlich, aber der Inhalt der Seite wird durch die andere Schrift schließlich nicht verfälscht. Und nur darauf kommt es an.

Ergänzung: Ich habe schon seit einigen Wochen immer wieder Probleme mit meinem Webspace. Ich kann derzeit nicht ausschließen, daß es irgendeine Kleinigkeit bei meinem Provider ist, die diese seltsamen Probleme hervorruft.

Ergänzung 2: Ich habe das Problem gelöst, bin aber sehr unzufrieden mit dem Ergebnis. Siehe meinen Kommentar weiter unten.

Kategorien: blogs, deutsch, Webstandards

TechTerms bei Addison-Wesley: Teil 27

Addison-Wesley blog - 10. March 2010 - 9:00

Wissen Sie, was unter dem Begriff  ’Betriebssystem’ oder ‘C#’ zu verstehen ist? TechTerms erklärt es Ihnen!  Jeden MITTWOCH wird ein technischer Begriff – in alphabetischer Reihenfolge – aus dem IT-Umfeld erläutert!

In dieser 27. Folge der TechTerms-Wochen wird der Begriff C# erläutert:  

C# - [Programmierung/ Microsoft]

C# ist eine einfache, moderne und allgemein verwendbare objektorientierte Programmiersprache, die von Microsoft entwickelt wurde. Sie vereinigt die Leistungsfähigkeit und Effizienz von C++ mit den Möglichkeiten der schnellen Entwicklung von Delphi und der  Internetfähigkeit von Java. C# ist trotz des Namens nicht direkt mit C++ vergleichbar, ist aber gleichwohl für umfangreiche Anwendungen geeignet (die aktuelle Version ist Visual C# 2008).

BUCHEMPFEHLUNG:

Visual C# 2008 -, Frank Eller, ISBN 978-3-8273-2641-6

Grundlagen, Programmiertechniken, Datenbanken

Einsteiger mit Vorkenntnissen, Umsteiger und fortgeschrittene Programmierer erhalten hier umfassendes Know-how zur Windows-Programmierung mit C# 3.0 und dem .NET Framework 3.5. Frank Eller, C#-Spezialist der ersten Stunde, geht auf sämtliche Neuerungen von Visual Studio 2008 wie z.B. WPF, LINQ to SQL und XAML ausführlich ein. Von den Grundlagen über das Anwendungs-Design und Datenbankprogrammierung bis hin zu fortgeschrittenen Themen wie DLLs, Lokalisierung und Setup-Projekten deckt er das gesamte Spektrum der C#-Programmierung ab.
Weitere Info gibt es hier.

Kategorien: blogs, deutsch, News

Dienstleister für SVN und Bugtracking

F-LOG-GE - 9. March 2010 - 15:42

Jahrelang habe ich beruflich kein Versionierungssystem genutzt. Unsere Versionierungen bestanden aus kopierten oder gezippten Ordnern, mit Datum versehen. Will man aber professionell und vor allem im Team arbeiten, sollte man sich mit einem Versionierungssystem auseinandersetzen. Es ist beruhigend, immer wieder Codeänderungen zu übertragen (committen) und im Nachhinein Änderungen verfolgen zu können.

Die Einrichtung eines SVN-Servers scheint nach allem, was ich so gelesen habe, keine Kleinigkeit zu sein und auch nicht für jede Art Webserver-Paket. Selbst die Installation des Bugtrackers Mantis wollte bei mir nicht klappen. Da ich mittlerweile keine Lust mehr habe, über Gebühr Zeit und Energie in die Erledigung fachfremder Tätigkeiten zu stecken, habe ich ein wenig nach Dienstleistern im Bereich Versionierung recherchiert.

Während der Entwicklung meiner neuen Webseite habe ich alle Codeänderungen auf meinen kostenlosen Springloops-Account committet. Dieser Account ermöglicht mir die Verwaltung von drei Projekten. Für neun Dollar im Monat könnte ich auf zehn Projekte aufstocken. Der Preis ist übersichtlich und fair. Allerdings gibt es kein Ticketsystem. Das mag man nicht immer brauchen, aber hin und wieder kann es ganz nützlich sein. Da eine Installation eines eigenen Systems scheiterte, suchte ich nach einer gehosteten Lösung. Nach einer recht intensiven Suche habe ich folgende Möglichkeiten identifiziert:

  • xp-dev.com

    Hier bekomme ich neben Subervsion auch noch Git geboten, ebenso Trac. Für 1 GB Storage und unlimitierte User und Projekte zahlt man 48 Dollar Jahresbetrag oder 5 Dollar monatlich. 48 Dollar sind gute 35 Doppelmark Euro. Dieses Angebot finde ich sehr interessant.

  • SourceRepo

    Auch hier werden mit Subversion und Git geboten, zusätzlich sogar Mercurial. Neben Trac werden auch Redmine-Projekte geboten. Das macht das Angebot für 6,95 Dollar interessant. Aber brauche ich eine Projektverwaltung wie Redmine?

  • freepository

    Dieses Angebot ist zwar mit 39 Dollar günstig, bietet aber eine Nutzerbeschränkung bis 25 Nutzer. Das muss nicht schlecht sein, aber die anderen beiden Angebote machen mir erst gar keine Kopfschmerzen in dieser Hinsicht. Dafür hätte ich 3GB Plattenplatz. Leider ist die gesamte Webseite spärlich und schwer zu lesen. Ein Ticketsystem wird zwar angeboten, weitere Infos gibt es aber nicht. So weiß ich nicht, ob es sich um ein selbstgebautes handelt oder um Trac, Mantis oder gar Bugzilla.

  • ProjectLocker

    Dieses Angebot finde ich nur als kostenloses Angebot interessant. Ich finde es bedauerlich, daß zuviele Anbieter die Zahl der möglichen Nutzer einschränken. Selbst bei Bazahldiensten werden sie teilweise eingeschränkt. Bei Projectlocker bietet erst der teuerste Plan mit 30 Dollar im Monat mit 30 Nutzern eine Nutzerzahl, die erste Kopfschmerzen beseitigt. Der kostenlose Dienst hingegen ist sehr interessant. Selbst interessanter, als der von Springloops.

Vielleicht kommen ja noch in den Kommentaren interessante Alternativen. Derzeit schwanke ich zwischen SoureceRepo (wegen der Redmine-Projekte) und XP-Dev (wegen des sehr guetn Preis-Leistungs-Verhältnisses).

Was sind Eure Erfahrungen mit SVN-Dienstleistern (oder Git)?

Kategorien: blogs, deutsch, Webstandards

Kreativ-Wettbewerb zu 20 Jahre Photoshop

Addison-Wesley blog - 9. March 2010 - 14:55

Noch kann man teilnehmen! Am Wettbewerb “Made with Photoshop!” – dem großen Design Contest zum 20. Geburtstag von Photoshop.

Seit nun mehr 20 Jahren revolutioniert die Bildbearbeitungssoftware Photoshop aus dem Hause Adobe die Art und Weise, wie wir unsere Bilder und Fotografien intuitiv und kreativ bearbeiten und optimieren. Längst hat sich “Made with Photoshop” als Standard für professionelle Bildbearbeitung etabliert. Und für die meisten von uns ist Photoshop schon längst ein unverzichtbares Werkzeug im täglichen Kreativ-Prozess geworden. Also, gestalten Sie Ihr ganz persönliches ‘Kunstwerk’ zum Thema:

MADE WITH PHOTOSHOP!

Wir suchen die kreativsten Arbeiten, die mit Photoshop erstellt wurden. Dabei können Sie Fotografie, Typografie, Bildbearbeitung und/oder Illustration einsetzen.

Zur Anmeldung bzw. weiteren Infos zum wettbewrb geht es auf Adobes Kreativportal shortcut-to-brilliant.  Einsendeschluss ist der 31. März 2010.

Und hier ein Eindruck der bereits eingereichten Arbeiten:  

 Die besten Einsendungen werden im Adobe-Kreativ-Portal shortcut-to-brilliant.com  ermittelt und als Wochengewinner und Gesamtsieger bekannt gegeben.

Kategorien: blogs, deutsch, News

Ein besonderer Webmontag

F-LOG-GE - 5. March 2010 - 16:39

Am 1. März war mal wieder Webmontag in Frankfurt. Doch diesmal war es anders als sonst, denn wir waren Teil der “Global Ignite”-Woche des O’Reilly-Verlags. Die Idee ist, mit Kurzvorträgen das Publikum zu unterhalten. Die Vorträge sollen fünf Minuten lang sein, die Folien sollen automatisch weiter gehen. Das setzt hohe Ansprüche an den Redner.

Insgesamt gab es dreizehn Vorträge. Alle hatten ein gewisses Etwas und waren sicherlich selten so speziell, daß ein Großteil der Zuhörer ausgeschlossen wurde. Das kann man ja nicht immer von Webmontags-Vorträgen sagen. Die Bandbreite war enorm. Es gab sogar einen Vortrag, der gänzlich ohne Folien auskam. Das war angenehm und es fehlte nichts. Denn ob man zum Thema Coworking nun tolle Bilder der Räumlichkeiten sieht oder nicht, ist relativ egal.

Alle Vorträge wurden aufgezeichnet und sollen mit den Vorträgen der vielen anderen Ignites dieser Woche im Netz erreichbar sein. Deshalb fühlten sich die ersten Vortragenden bemüßigt, auf Englisch vorzutragen. Dadurch ging der Sprachwitz flöten und auch die Sicherheit der Vortragenden litt stellenweise, weil sie nach einem Wort oder einer Phrase kramen mussten.

Die Vorträge waren in zwei Blöcke geteilt, sodaß wir für uns untypisch eine Pause hatten. Im Nachinein war dies ein Glücksfall. Denn leider lief die Veranstaltung zeitlich zu sehr aus dem Ruder.

Die Idee von O’Reilly ist klasse und ich hoffe, wir wiederholen dieses Format. Allerdings erhoffe ich mir für das nächste Mal mehr Disziplin auf Seiten der Vortragenden wie der Organisatoren. Der Plan ist ja simpel und schön: 13 Vorträge à 5 Minuten sind 65 Minuten. Dazu ein paar Fragen und kurze Übergangszeit sollte die gesamte Veranstaltung noch weit unter zwei Stunden halten. In einem solche Falle wäre eine Pause unnötig.

Leider ist das nur die Theorie. Die Veranstaltung begann erst eine knappe halbe Stunde später als geplant und ging dann mit Pause knappe drei Stunden. Es war nicht klar, ob sich die einzelnen Vortragenden tatsächlich an die fünf-Minuten-Regel gehalten hatten. Bei einigen wenigen hatte ich den Eindruck, daß dem nicht so war.

Leider waren nicht alle Vorträge gesammelt auf einem Rechner, sodaß wir Umbaupausen hatten. Eine Präsentation konnte unerklärlicherweise nicht geöffnet werden. Und die meisten Vortragenden hatten kein automatisches Weiterblättern eingestellt, sondern blätterten manuell weiter. Das ist nicht im Sinne des Erfinders. Die Ignite-Vorträge sind für Zuschauer wie für Vortragende eine Herausforderung. Die Zuschauer müssen sich alle paar Minuten auf ein neues Thema einstellen und müssen versuchen, den Inhalt schnell zu erfassen. Die Vortragenden müssen sich endlich mal richtig kurz fassen und sich vor allem einem strikten Zeitdiktat beugen. Schade, daß die meisten dies nicht taten.

Bei der nächsten Ignite sollten alle Vorträge auf einem Rechner gesammelt vorliegen und “Auto-Forwarding” sollte eingestellt sein. Dann bekommen wir auch alle Redner in einer erträglichen Zeit durch. Ich bin sehr gerne bei Webmontagen, weil ich oft in kurzen Häppchen neue Gedanken und Informationen präsentiert bekommen. Ich gehe aber auch dorthin, um nachher alte Bekannte zu treffen und eventuell neue Bekanntschaften zu machen. Das “Socializing” ist durchaus ein wichtiger Teil des Webmontags. Als dieser gegen 23 Uhr endete strömten allerdings leider alle nachhause. Es war ihnen nicht zu verdenken. Doch mir fehlte leider ein Teil des Spasses. Aber ich denke, mit ein wenig mehr Disziplin und vor allem Vorbereitung kann man das in den Griff bekommen. Die Premiere ist nicht gescheitert, sie zeigte aber Verbesserungspotential auf.

Fotos des Webmontags findet ihr bei Sandra Kallmeyer und bei Patrick Lenz. Ich freue mich auf den nächsten Webmontag-Ignite.

Kategorien: blogs, deutsch, Webstandards

Social Media-Expertenrunde: Thomas Pfeiffer

Addison-Wesley blog - 5. March 2010 - 13:08

In dieser Interviewreihe “Social Media-Expertenrunde” möchte ich mit Social Media-Experten bzw. -Influencer  über ihre Erfahrungen, Praxistipps, Meinungen und Visionen sprechen. Die Runde wurde mit Meike Leopold von Cirquent eröffnet und wird mit diesem Gespräch mit Thomas Pfeiffer fortgesetzt:

Thomas Pfeiffer kurz vorgestellt:

Thomas Pfeiffer ist Medienpädagoge, selbstständiger Online-Konzeptioner und Programmierer mit dem Schwerpunkt Web 2.0 & Social Media. Er studierte Diplom-Pädagogik an der Universität Regensburg in den Fächern Erwachsenenbildung, außerschulische Jugendbildung und Medienpädagogik. Bereits während des Studiums machte er sich mit Internetprogrammierung selbstständig und entwickelte u.a. für Wordpress, Typo3 und Mediawiki.

Heute berät er Firmen, die neue Medien wie Blogs, Wikis oder Microblogging zur unternehmensinternen und -externen Kommunikation und Projektkoordination einsetzen wollen und konzeptioniert Social Media-Strategien.

Zudem ist Thomas Pfeiffer ist Moderator der Xing Microblogging-Gruppe, aktives Mitglied beim Twittwoch e.V. (Social Media für Unternehmen) und Kopf hinter Twitterthemen.de. Auf seinem Blog Webevangelisten.de veröffentlicht er unter anderem den monatlichen Twitterzensus und meldet sich regelmäßig mit Beiträgen zur “vernetzten Gesellschaft” zu Wort.

Interview:

Q: Herr Pfeiffer, wie würden Sie sich bzw. Ihre Position innerhalb der Social Media-Welt bezeichnen?

Pfeiffer: Ich bezeichne mich selber als “most fucking awesome Social Media Guru ever”.

Aber Spaß beiseite: Der Begriff ‘Experte’ wird gerade im noch jungen Social Media-Umfeld inflationär benutzt. Das Urteil über meinen vermeintlichen Expertenstatus überlasse ich anderen. Davon muss sich jeder selber ein Bild machen. “Social Media Praktiker” mag ein Begriff sein, der, wenn man so will, das beschreibt, was ich tagtäglich tue: Ich verbringe viel Zeit in Online-Communities und tausche mich sehr häufig mit vielen Menschen aus. Ich bin also auch ein “Digital Resident” – ein Bewohner auch der digitalen Welt.

Q: Und wie würden Sie Social Media definieren?

Pfeiffer: Social Media ist vor allem eines nicht, nämlich nur Twitter, Facebook oder Xing.

Social Media hat auch nichts mit dem Begriff “sozial”, wie z.B. in “Sozialpädagoge” oder “Sozialhilfe” zu tun. Social Media ist die historisch einmalige Chance, dass der Einzelne mit viel mehr Menschen als bisher kommunizieren kann. Nur die wenigstens konnten bisher mehr als 100 oder 150 Menschen adressieren. Durch Social Media wird es plötzlich möglich, ein viel größeres Publikum zu erreichen. Einige Menschen wollen das nicht, andere gelangen durch Zufall an ihre “fünf Minuten Ruhm”.
Als studierter Erziehungswissenschaftler beobachte ich dieses Phänomen und stelle mir die Frage, was eigentlich dahinter steckt und wie Menschen lernen können, mit diesen Veränderungen sinnvoll umzugehen.

Dazu erhebe ich Umfragen z.B. zur Nutzung von Twitter und Facebook (http://facebookumfrage.de/ läuft noch aktuell, bitte  mitmachen und beteilige mich mit Blogbeiträgen und Studien an der aktuellen Social Media-Debatte, z.B. gehe ich der Frage nach: “Was bedeutet Medienkompetenz in Zeiten des Web 2.0″ oder wehre mich gegen “Angsmachende PR” in der Art: “Ein Unternehmen, das kein Social Media macht, wird 2010 pleite gehen”. Letzteres ist nämlich blanker Unsinn.

Thomas Pfeiffer twittert unter @codeispoetry

Q: Herr Pfeiffer, was ist Ihre Intention beim Einsatz von Social Media?

Pfeiffer: Mir persönlich macht Social Media in erster Linie Spaß, wenn der nicht wäre, würde ich ‘dat Janze jar nicht’ machen. Nach dem Spaß am Umgang mit Menschen und an der Diskussion über spannenden Themen kommt an zweiter Stelle lange Zeit gar nichts.

Q: Und hat Social Media Ihr persönliches Leben verändert?

Pfeiffer: Social Media hat insofern mein Leben verändert, als dass ich heute mit viel mehr Menschen und Meinungen in Kontakt komme als früher. Das ist nicht immer leicht, weil andere Meinungen und Überzeugungen auch weh tun können und ärgerlich sind. Machen wir uns nichts vor. Aber alles in allem, trotz der Trolle und neo-liberaler oder konservativer Meinungen bringt der Austausch mit vielen und vor allem anders denkenden Menschen mich persönlich und die Gesellschaft als Ganzes voran. Das ist das wesentliche positive Merkmal von Social Media. (Ach ja, und ein neuer Vertriebskanal ist es auch. Vielleicht.

Social Media, verstanden als die Chance des Einzelnen, sich Gehör zu verschaffen zu einem Thema seiner oder ihrer Wahl, das geht nicht mehr weg. Und das ist auch gut so. Wichtig ist jetzt, diese Entwicklung verstehen zu lernen und den Menschen das Handwerkszeug zu geben, diese Tools wie Twitter, Facebook, Blogs, Wikis und Foren, sinnvoll zu nutzen – und dabei Spaß zu haben.

Wir bedanken uns bei Thomas Pfeiffer für das Gespräch und heir noch einige Links zum Thema:

Thomas Pfeiffers aktueller Blogbeitrag: “Twitter Nutzerzahlen übersteigen 200.000 in Deutschland, Österreich und
der Schweiz” – http://webevangelisten.de/twitter-nutzerzahlen-ubersteigen-200-000-deutschland/

Twitter: http://twitter.com/codeispoetry
WWW: http://webevangelisten.de

Lesetipp: Social Media-Expertenrunde: Meike Leopold

Kategorien: blogs, deutsch, News

Digitale Identität: Das Ich im Netz

Elektrischer Reporter - 5. March 2010 - 4:00

In den 90er Jahren träumten die Menschen noch von einem zweiten Leben im Cyberspace, von einem neuen, digitalen Universum, in dem man sich jeden Tag neu erfinden und wo man sein Aussehen, Namen und sogar das Geschlecht jederzeit wechseln konnte. In Chat-Rooms und Foren traten die Teilnehmer unter immer neuen Pseudonymen und Nicknames auf und experimentierten mit ihrer Identität, ohne wirklich etwas von sich preiszugeben.


Heute hat sich der Umgang mit dem Ich im Netz gewandelt: Der moderne Web-Bewohner will identifiziert und gefunden werden, er will sichtbare Spuren hinterlassen - und er beginnt, sein Profil aktiv zu managen: Er lädt seine Filme auf Youtube hoch, seine Fotos auf Flickr, knüpft Geschäftskontakte auf Xing, verwaltet seine Lesezeichen auf Mister Wong, bleibt mit Studienfreunden über Facebook in Verbindung und sondert permanent Statusmeldungen auf Twitter ab - und all das meist unter seinem echten Namen. Wird unser Erscheinen im Web zu einem festen Bestandteil des Ichs, und welche Folgen hat das für unser Leben? Diese Fragen untersucht der Elektrische Reporter in einer neuen Folge.


Mitwirkende: Danah Boyd, Cory Doctorow, Geert Lovink, Randi Zuckerberg, David Kirkpatrick, David Gelernter; Autor: Mario Sixtus; Mitarbeit: Julius Endert; Kamera: Dominic Kennedy, Iris Jungels, Andreas Proß; Schnitt: Dominic Kennedy, Stefan Jähner; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner, Nadine Schaub; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Bildredaktion: Theresa Schwär; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Serphonic, Silence, Les Garcons Jouffleus, DJ Answer, Ehma; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2010 ZDF, (cc) by-nc-sa

Kategorien: blogs, deutsch

TechTerms bei Addison-Wesley: Teil 26

Addison-Wesley blog - 3. March 2010 - 9:00

Wissen Sie, was unter dem Begriff  ’Betriebssystem’ oder ‘C++’ zu verstehen ist? TechTerms erklärt es Ihnen!  Jeden MITTWOCH wird ein technischer Begriff – in alphabetischer Reihenfolge – aus dem IT-Umfeld erläutert!

In dieser 26. Folge der TechTerms-Wochen wird der Begriff C++ erläutert:  

C++ - [Programmierung]

C++ ist eine objektorientierte Programmiersprache, die von Bjarne Stroustrop entwickelt wurde und von vielen als beste Sprache zum Erstellen umfangreicher Anwendungen angesehen wird. C++ ist eine Erweiterung der Sprache C.

EMPFEHLUNG:

Die C++-Programmiersprache – Autor: Bjarne Stroustrop, ISBN 978-3-8273-2823-6

C++ - 9 StundenVideo-Training von video2brain  

Einstieg für Anspruchsvolle, Trainer: Rolf-Dieter Klein, ISBN: 978-3-8273-6148-6

Kategorien: blogs, deutsch, News

Gewinnen Sie eBook-Gutscheine zur CeBIT

Addison-Wesley blog - 1. March 2010 - 14:52
2. März 2010to6. März 2010

Auf der diesjährigen CeBIT verteilen wir auf dem Pearson-Stand E36 in Halle 5  u. a. auch Gutscheine im Wert vom 10.- Euro auf alle eBook-Downloads. Und wer nicht auf der Messe sein kann, der kann auch  via

Facebook (http://www.facebook.com/AddisonWesleyVerlag) oder

Twitter (http://twitter.com/addisonwesley) eBook- Gutscheine gewinnen. 

Und so funktioniert es: Bitte kommentieren Sie auf Facebook bzw. twittern Sie einen… RT @addisonwesley:
“Ich möchte einen eBook-Gutschein von informit.de gewinnen”
zusätzlich zur Antwort der Frage: Wie heißt der Video-Podcast von Addison-Wesley?

Die Antwort finden Sie auf http://www.addison-wesley.de.

Kategorien: blogs, deutsch, News

Social Media-Expertenrunde: Meike Leopold

Addison-Wesley blog - 1. March 2010 - 13:15

In dieser Interviewreihe “Social Media-Expertenrunde” möchte ich mit Social Media-Experten bzw. -Influencer  über ihre Erfahrungen, Praxistipps, Meinungen und Visionen sprechen. Die Runde wird mit Meike Leopold aus München eröffnet:

Meike Leopold (44) ist seit über vier Jahren PR Managerin bei Cirquent (vormals Softlab). In dieser Funktion verantwortet die studierte Germanistin und gelernte Journalistin nicht nur die Pressearbeit des IT-Beratungsunternehmens, sondern treibt auch dessen Social Media-Aktivitäten voran. Im Zentrum steht dabei das Cirquent Blog (http://www.cirquent-blog.de/), das unter ihrer Federführung auf- und ausgebaut wird. Mit Erfolg: Das B2B-Blog wurde kürzlich von PR Macher als eines der drei besten Corporate Blogs der IT-Branche in Deutschland ausgezeichnet (Link). Auf Twitter ist Meike Leopold unter http://twitter.com/Leopom zu finden.

F: Meike, was genau verstehen Sie unter dem Oberbegriff „Social Media“?

Leopold: Das ist ein weites Feld, würde Fontane dazu sagen. Soll ich zu den unzähligen Definitionen wirklich noch eine hinzufügen?

Nehmen wir doch lieber eines vom Kollegen Björn Eichstädt, der sich beispielsweise hier (http://www.storyblogger.de/?p=725) um sehr viel Anschaulichkeit bemüht.

Oder Sascha Lobo, der das Ganze als Haus mit vielen verschiedenen Mietern beschreibt: http://webciety.de/?p=3734, was mir sehr gut gefällt.

Auch Klaus Eck hat dazu einige schöne Videos gesammelt: http://klauseck.typepad.com/prblogger/2010/02/social-media-erkl%C3%A4ren-die-besten-videos.html.

Wichtig ist auf jeden Fall: Das “social” in den „Social Media“ ist nicht das “sozial” wie in Sozialhilfe oder Sozialamt, sondern es bedeutet im ursprünglichen Sinn gesellschaftlich oder gesellig. Und darauf kommt es an, wenn man sich als Unternehmen für diese Form der Kommunikation im Internet öffnet.

F:  Und wie würden Sie Ihre Social Media-Funktion bezeichnen? Sehen Sie sich eher als eine Expertin, Praktikerin, Influencer oder Native?

Leopold: Ehrlich gesagt finde ich diese Kategorisierungen etwas schwierig. Schließlich kommt es immer darauf an, von welchem Standpunkt ich das sehen möchte. In manchen Auditorien, die mit dem Social Web weniger am Hut haben, gehe ich als Expertin durch, in anderen komme ich wohlmöglich kaum hinterher, wenn die Geeks loslegen mit der Fachsimpelei.

Intern würde ich mich auf jeden Fall als Influencer sehen, weil ich versuche, die Kolleginnen und Kollegen für das Thema online zu gewinnen und mit “gutem Beispiel” voranzugehen. Eine Praktikerin bin ich ganz bestimmt auch, denn Social Web, das mache ich nicht, sondern das lebe ich – auch wenn ich kein Native bin. Ganz schön kompliziert!

F: Genauer gefragt, wie verstehen Sie sich und Ihre Rolle im Bereich Social Media und was ist Social Media für Sie?

Leopold: Für mich eröffnet das Social Web ganz neue Dimensionen in Sachen Netzwerken. Es ist beruflich wie persönlich eine enorme Bereicherung, auf Twitter & Co. aktiv zu sein. Ich habe dadurch sehr viele schlaue, unterhaltsame und nette Menschen getroffen, von denen ich immer wieder sehr viel lerne. Und ich sehe meinen Job inzwischen ein Stück weit anders, die klassische Push-Denke spielt nicht mehr so eine Rolle wie vor einigen Jahren. Will heißen: Die rasant zunehmende Bedeutung des Mitmachweb, aber auch die Medienkrise führen einfach dazu, dass Cirquent als mittelständischer B2B-Anbieter in der Öffentlichkeitsarbeit sehr viel stärker und schneller umdenken muss, als vorhergesehen.

F: Was ist Ihre Intention beim Einsatz von Social Media?

Leopold: Das Cirquent Blog etwa gibt dem Unternehmen ein “Gesicht” und ermöglicht den direkten Dialog mit unseren Lesern. Im Social Web können wir verschiedensten Zielgruppen wie Bewerber, Mitarbeiter oder Kunden direkt, schnell, unkompliziert und unverkrampft vermitteln, wer wir sind und was wir zu bieten haben. Das wirkt auf die Marke Cirquent ein.

Zweitens: Aufgrund der Medienkrise können/müssen wir unsere Inhalte verstärkt selbst publizieren und vermarkten – und das vor allem online. Hier helfen uns die entsprechenden Plattformen. Last but not least: Im Vertrieb können unsere Mitarbeiter ihr Online-Engagement dazu nutzen, mit Informationsangeboten auf (potenzielle) Kunden zuzugehen und so ins Gespräch zu kommen.

F: Seit wann beschäftigen Sie sich mit Web 2.0/Social Media und was war ausschlaggebend?

Leopold: Bei uns geben die Neugierde und der Wunsch, vorne mit dabei zu sein, meist den Ausschlag. Die Devise war immer: lass uns das doch mal ausprobieren!

Mit Second Life sind wir im Frühjahr 2007 gestartet. Unsere Niederlassung dort hat uns sehr viel positive Publicity gebracht. Besonders klasse fand ich, dass mein Kollege Dirk in Second Life nachts einen Ingenieur aus Australien getroffen hat, der uns freiwillig und ganz umsonst dabei geholfen hat, unsere Insel innerhalb von nur wenigen Wochen aufzubauen. Echtes Crowdsourcing.

Mit dem Cirquent Blog haben wir im März 2008 angefangen. Da ging es dann gleich los mit einem Paukenschlag, da sich das Blog ganz ungeplant in ein öffentliches Kondolenzbuch verwandelte, als eine beliebte Kollegin ganz unerwartet starb. Twitter ist dann im Frühjahr 2009 dazu gekommen.

F: Meike,  Sie sind Teil eines Kommunikationsteams? Wer unterstützt Sie?

Leopold: Sagen wir mal so: Ich leite und koordiniere die Aktivitäten rund um Cirquent Blog und Twitter, aber ganz alleine kann das natürlich niemand stemmen. Auf dem Blog haben wir einen festen Autorenstamm von 10 bis 15 Kollegen, auf  Twitter (http://twitter.com/cirquent)  unterstützt mich meine Kollegin Alexandra Rutz  (http://twitter.com/alrutz). Dazu kommen einige Kollegen, die inzwischen ebenfalls mit eigenen Accounts dort unterwegs sind. Wenn wir im Social Web allerdings noch mehr PS auf die Straße bringen möchten, brauchen wir sicher Verstärkung – beispielsweise im Hinblick auf Facebook. Aber wir setzen auch darauf, dass die ganze Geschichte irgendwann eine solche Dynamik bekommt, dass immer mehr Cirquent Kollegen als Multiplikatoren und Markenbotschafter im Netz unterwegs sind, und das “Anschieben” nicht mehr so notwendig ist.

F: Zu den “sozialen Medien” zählen vor allem Blogs, Social Bookmarking (Mister Wong, Oneview, …), News-Portale (Digg, StumbleUpon, …) und auch Foren. Welche nutzen Sie bzw. finden Sie notwendig?

Leopold: Bei uns ist das Cirquent Blog Dreh- und Angelpunkt der Social Media-Aktivitäten. Es bringt uns Online-Reputation, Insights und die Möglichkeit zum Dialog mit unseren Zielgruppen. Dazu kommen die beiden Twitteraccounts @cirquent und @cirquent_career. Sie bringen mehr Traffic auf das Blog und umgekehrt. Natürlich sind wir auch auf Xing mit einer Gruppe vertreten, ein zentrales Firmenporträt mit entsprechenden Möglichkeiten, unsere Informationen dort zu verbreiten, ist in Planung. Auch Xing-Schulungen für Mitarbeiter sind angedacht. Dazu kommen noch interne Plattformen für den Wissensaustausch.

F: Meike, welcher Social Media-Kanal (Twitter, Facebook oder Buzz ) hat Ihrer Meinung nach das größte Potential?

Leopold: Ich glaube, das ist keine Entweder-Oder-Frage, sondern eine Frage des richtigen bzw. passenden Zusammenspiels der Kanäle – wobei mir persönlich Plattformen wie Buzz inzwischen zu weit gehen, da ich meine Zeit einfach sinnvoll einteilen und nutzen muss. Für uns als B2B-Anbieter kommt noch die Frage dazu, ob mehrheitlich privat genutzte Plattformen wie Facebook für uns überhaupt das richtige sind für eine aktive und damit entsprechend aufwändige Präsenz.

F: Welche Voraussetzungen muss man in einem Unternehmen schaffen, um Social Media anwenden zu können? Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihrer Firma gemacht?  

Leopold: Ganz wichtig: Social Media Engagement geht nicht nebenher, dafür müssen ausreichend Zeit und Ressourcen eingeplant werden. Allein der Aufwand fürs Bloggen und Twittern ist über die Jahre gestiegen von zwei Stunden in der Woche auf mindestens zwei Tage pro Woche (bei drei oder mehr Blog-Beiträgen pro Woche). Nicht eingerechnet ist dabei der Aufwand, den die Autoren für das Recherchieren und Schreiben benötigen.

F: Ist Social Media messbar? Welche Tools nutzen Sie?

Leopold: Wenn wir klassische Pressearbeit machen, gibt es beispielsweise zehn Abdrucke pro Pressemitteilung. Und die messen wir. Aber sagt uns das etwas darüber, ob wir einen Kunden mehr gewonnen haben? Dasselbe bei Printanzeigen. Hier haben wir zwar Angaben über Auflage, Zielgruppe etc. Aber letzten Ende wissen wir doch nicht, warum und woher der Kunde kam. Im Web können wir natürlich auch wunderbar Klickraten, Besucherzahlen, Kommentare, Retweets messen – aber am langen Ende haben wir als B2B-Unternehmen dasselbe Problem mit der Messbarkeit.

Meine Antwort ist daher: Wir haben hier die Chance, einen neuen dialogischen Kommunikationskanal zu bespielen – und die nutzen wir. So haben wir beim Thema Social Media die Nase mit vorn. Bei Second Life hatten wir beispielsweise ein Jahr lang sehr gute Presse und konnten uns so von den anderen Anbietern in unserem Bereich positiv abheben. Für uns zählt es auch zum ROI, wenn wir über die neuen Kanäle alte Kontakte neu beleben (etwa mit Journalisten) oder eine Auszeichnung bekommen.

F: Wer sollte Ihrer Meinung nach im Bereich Social Media aktiv sein?

Leopold: Lenken lässt sich das ganze durch Social Media-Verantwortliche aus der Unternehmenskommunikation bzw. dem Marketing, aber idealerweise sollten die Mitarbeiter das Thema ebenso leben. Die vielzitierten Digital Natives werden das sicher auch ganz selbstverständlich so handhaben. Heute allerdings nutzen viele Unternehmen die Potentiale des Social Web leider überhaupt nicht. Das hat der B2B Online-Monitor 2010 kürzlich ja auch bestätigt (http://ow.ly/1ag4q).

F: Welche Relevanz hat Social Media für die Zukunft, insbesondere im Vergleich zu den klassischen Medien?

Leopold: Die Finanzkrise hat auch eine (weitere) massive Medienkrise bewirkt. Das bedeutet: Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Medien verstärkt sich dramatisch. Die Zahl der für uns ernstzunehmenden Branchen und IT-Titel reduziert sich rasch weiter. Bleiben die Tages- und Wirtschaftszeitungen. Gerade hier wird es zur Kür, Aufmerksamkeit für unsere Themen zu gewinnen. Verringerte Auflagen, kleinere Redaktionen, Zeitmangel und die starke Fokussierung der Wirtschaftredaktionen auf DAX-Unternehmen sind nur einige Gründe dafür. Insgesamt sieht es für uns so aus: Die Zielgruppe der Journalisten als DIE Gatekeeper und Multiplikatoren für die Informationen, die wir verbreiten möchten, verliert an Bedeutung und Einfluss. Diese Entwicklung ist zwar kritisch, aber sie birgt für uns auch enorme Chancen: Denn einen Teil der Kommunikation können wir doch auch selbst machen, etwa im Social Web. 

F: Nennen Sie bitte zum Schluss noch ein Beispiel für eine aus Ihrer Sicht gelungene Nutzung von Social Media?

Leopold: Ich finde, die Olympiabewerbungsgesellschaft München 2018 macht im Social Web einen ganz guten Job auf ihrem neuen Blog (http://www.muenchen2018.org/blog/), seit längerem schon auf Facebook (http://www.facebook.com/group.php?v=info&gid=42742742907#!/muenchen2018) und auf Twitter: http://twitter.com/muenchen2018org. Ich bin gespannt, inwieweit sie mit ihrem Online-Engagement auf die Entscheidung über den Austragungsort (fällt im Sommer 2011) nehmen können und wie sie mit dem Gegenwind umgehen, den es natürlich bereits gibt, beispielsweise hier: http://www.nolympia.de/.

F: Was haben Sie als Ausgleich zu Social Media und Netzaktivitäten?

Leopold: Ich führe auch ein ganz normales Offline-Leben mit Laufen, Lesen, Theater- und Kinobesuchen oder Reisen. Dafür sorgt nicht zuletzt mein Mann, der mir das iPhone manchmal einfach abknöpft, wenn es ihm zu bunt wird.

F: Meike, wir bekanken uns für das Gespräch.

Kategorien: blogs, deutsch, News

Neue Demo-DVDs auf dem CeBIT-Stand

Addison-Wesley blog - 26. February 2010 - 13:35

Die CeBIT öffnet am Dienstag, 02. März 2010 für fünf Tage ihre Tore für IT-Interessierte aus aller Welt. Mit dabei ist Pearson Education Deutschland – u.a mit Addison-Wesley und Video2Brain.

Ganz aktuell verteilen wir auf der Messe die frisch gepressten Demo-DVDs: Diese “Gratis Demo-DVD – Volume 3″ enthält 1277 Minuten Video-Tutorials zu Adobe CS4, Excel 2007, Mac OS X 10.6 Snow Leopard u.a.

Besuchen Sie uns auf der CeBIT – Halle 5, Stand E36 – und fragen Sie nach Ihrer Demo-DVD!

Kategorien: blogs, deutsch, News

Let’s talk with David duChemin

Addison-Wesley blog - 25. February 2010 - 9:00

Für alle, die David duChemin nicht kennen:

David – http://www.pixelatedimage.com -  ist in der Fotografie-Szene bekannt für seine ungewöhnlich einfühlsamen Reisefotografien. Er wohnt in Vancouver, ist aber auf allen fünf Kontinenten zu Hause. Seine Fotoarbeiten finden sich in vielen Galerien, Museen und renommierten Magazinen. Die Fotos, die ihn berühmt gemacht haben, zeugen von seinem hohen künstlerischen Anspruch und seinen ethischen Standards. David begegnet Menschen, Kultur und Natur mit größtmöglichem Respekt sowie viel Einfühlungsvermögen – und versteht dies in bewundernswerter Weise auch in seinen Büchern zu vermitteln. Besuchen Sie auch seine Flickr-Seite .

Flickr-Seite von David duChemin: http://www.flickr.com/photos/pixelatedimage/

Q: David, many consider you to be one of the most interesting photographers working today. Can you give us some background on how you started, what influenced you in your development as a photographer?

David: I fell in love with photography through two means. One was simply getting a camera in my hands. In my case it was an old Voigtlander 35mm rangefinder. Almost all of us have a moment when we feel the magic of creating an image, and for me it happened with that Voigtlander. My second moment was seeing Steve McCurry’s image of the Afghan girl on the cover of National Geographic; that image made me aware of the power of photographs. From there it was simply a matter of discovery, and when my mother gave me a used Pentax Spotmatic and a bag of lenses for Christmas when I was 14, I was hooked. I intended at one point to take photographic arts in school but never did. The idea of doing years of schooling and then working commercially worried me; I was sure it would suck the life out of me. It took 5 years of theology school and a 12 year career in comedy to bring me to the point where I wanted to pursue this professionally.

Q: What about influences of other people – like other photographers or painters?

David: I think everything influences me. I know many people like to say they’re self-taught, but it’s not really the truth. Fact is, we are all influenced and taught from a myriad of sources daily. My early influences were Karsh, Ansel Adams, McCurry, and in terms of teaching, the books and images of Freeman Patterson. Of course beyond that I’m influenced visually by everything too. I love impressionism, particularily the Canadian Group of Seven.

Q: David, let us begin by talking about your new book, “Auf der Suche nach dem Motiv“. Your new book has some truly wonderful images. Over what time span were those images shot? And how you get the fundamental idea?

David: The images in ‘Within The Frame’ (Auf der Suche nach dem Motiv) come from my travels over the last 5 years. A full half of them come from a round-the-world trip I took in January 2009 specifically for the book. I wish I could take credit for the idea behind the book but it’s one of those things for which there is no accounting. The creative mind has a life of its own and Within The Frame kind of incubated in my brain as an extension of the things I love and the subjects about which I write on my blog.

Q: Your shoot people, places and cultures. What is your main passion? And what is your favorite photographic location or subject?

David: I think my big passion is creating images of people within their cultural and environmental context. I am fascinated by other people, particularily those that do not come from the increasingly homogenous western world. As an extension of that I am also deeply interested in issues of faith, poverty, and justice, so I shoot for the international NGO community as well. If I had to pick a favourite location it would be the Indian sub-continent, or Ethiopia, but the reality for me is that I love it all and there are few things I like more than discovering somewhere I’ve never been.

Q: You are specialized in world photography – Can you give us an idea how you approach your subject? How much do you plan, how much is spontaneous?

David: Most of what I do is reactive. I go somewhere, discover it, get over my expectations that prevent me from really experiencing a place on its own terms, and then I shoot what I see. Inevitably I go thinking I’ll come back with images similar to what I’ve seen elsewhere, but I come home with stuff that I had no idea I’d shot. Serendipity plays an important role in what I do, though I like to say I plan for serendipity. You can predict what will happen but you can plan for something to happen, and you can create a schedule as you travel that leaves you flexible enough to react when something unexpected passes your lens.

Q: So, which brings you more satisfaction, creating your own photographs or teaching others by writing books?

David: I don’t know that it’s one or the other. I love both for different reasons. They both feed my soul, give me a chance to do what I love, what I am good at, and to give back. And the fact that I do both gives me some rhythm to my year, allows me to have a life that’s a little closer to balanced. Recently I started writing, designing, and publishing my own eBooks – short PDF books that allow me to teach about things I’m passionate about, and to my surprise I’ve found that I love that process as much as the shooting and writing. The fact that these eBooks have received such an incredible international reception is pretty humbling. (Those ebooks are available for $5 each at CraftAndVision.com)

Q: Your book is talking about vision. You say: “Vision is the beginning and end of photography.” Is there a difference between looking and seeing for you?

David: There can be. I think looking can result in seeing. It’s the difference between hunting and catching. You can hunt all day and never catch something. Looking is done with the eyes, but seeing is about perception and we do that with our mind and our heart as much as with the eyes, possibly more. You don’t need to be receptive in order to look, but it’s a pre-requisite for seeing.
 

Q: Do you have any advice for photographers who are struggling now to maintain their love of photography and their professional standing, things that have helped you deal with these difficult economic times?

David: I think we need to think out of the box. As I write that I’m conscious of how cliche it is, but it’s true. There are many ways to make a living in photography, not all of them involve the things we’re currently doing. When we get into a rut, or are forced to do jobs we don’t enjoy, our creativity suffers, so guard that at all costs. Honestly, wouldn’t it be better to work some shifts at a coffee shop and go home to shoot things you’re passionate about than to wake up one morning and realize you resent your camera and your job? Tend to your creative self, it’s your biggest asset. And after that pick up VisionMongers, Making a Life and a Living in Photography. I wrote it, so I’m biased, but it addresses this very thing.

Auf der Suche nach dem Motiv, Autor: David duChemin, Verlag: Addison-Wesley, ISBN: 978-3-8273-2890-8, 258 Seiten, komplett 4-farbig, Hardcover, € 39,80 [D]   

Tipp: Verpassen Sie nicht die Podcasts mit David duChemin zum Buch!

Kategorien: blogs, deutsch, News

JavaFX auf der Olympiade in Vancouver

Addison-Wesley blog - 24. February 2010 - 15:59

Nun gibt es doch die (!) große Referenzapplikation für JavaFX. Denn die JavaFX Platform ist die offizielle Rich Client Technology für die olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver.

Nachdem ich mich letztes und vorletztes Jahr viel mit JavaFX beschäftigt habe (http://www.addison-wesley.de/main/main.asp?page=deutsch/bookdetails&productid=170800), hatte ich der Technologie eine große Zukunft vorausgesagt. Sie hat meiner Meinung nach ein erhebliches Potential. Nur ist es dann doch einige Monate ziemlich still um JavaFX geworden.

Wie bei den deutschen Langläufern gilt aber, dass der Einsatz von JavaFX™ und Java™-Plattformen als offizielle Rich Client Technology dem Organisationskomittee bei den olympischen Winterspielen in Vancouver nun doch noch einen großen Erfolg beschert. Die Ergebnissse, Nachrichten, etc. werden über JavaFX aufbereitet (http://www.vancouver2010.com/olympic-medals/geo-view/).

Das dürfte für JavaFX einen ziemlichen Anschub bedeuten. Vielleicht wird das doch noch die Erfolgsstorie, die ich vorhergesagt habe.

Neben seinem kürzlich erschienenenBuch zu JavaFX hat Ralph Steyer bereits mehrere Bücher rund um Java für uns verfasst. Zu JavaFX hat er auch ein Video-Training aufgenommen: JavaFX. Mehr über Ralph Steyer und seine Bücher erfahren Sie in unserer Autoreninfo.

Kategorien: blogs, deutsch, News
Inhalt abgleichen