abschlussarbeit Eis

Hier noch meine Abschlussarbeit des ein ein halb jährigen Lehrgang 3d an der eb-zuerich.ch

Eis

Gruss

Patrick

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Ein Vorteil von modernen Trickfilmstudios ist, dass sie ihre Liegenschaften virtuell bauen können. Das ist sehr viel kostengünstiger.

Hier eine Alpenresidenz der Kieselsteine Trickfilmstudios;

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Einmal open source übernachten, Frühstück inbegriffen.

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Ein schönes Filmchen, das Ihr da in dem virtuellen Studio entwickelt und gedreht habt. Also ich werde Fan dieser blauen mit weiß gepunkteten Schuhe...

Tja, und nun gehe ich erst mal auf ein Eis in die Stadt Eye-wink

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Hallo Ulummitsch

 

Hoffentlich hat das Eis geschmeckt in der Stadt, trotz noch etwas harzigem Sommer.

Danke für Deine lieben Worte. Tja die blauen Schuhe haben ein bisschen etwas von der Beatles Zeit. Die Beatles waren zum teil sehr farbig und kreativ. Heute sind Männer leider wieder etwas scheuer geworden. Aber wenn wir Dich zu so grossen blauen Schuhen mit weissen Punkten überzeugen konnte, wir zumindest in Deutschland ein Mann mehr etwas gewagt in die Stadt gehen!!!

Die Blauschuhfigur wurde übrigens stark von Ringo Star inspirirt;

liebe Grüsse

Die Kieselsteine

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Ja, das Eis war lecker.

Und natürlich erkenne ich die Figur wieder Eye-wink

Übrigens: in Halle gibt es nicht nur Händel und Barockes, nein es gibt auch ein Beatels Museum.

Und eine Multimediazentrum gibt es auch...

Was machst Du jetzt mit dem neuen Wissen und Können? Den ultimativen Kieselsteintrickfilm? Oder motivierst Du Dein Umfeld im viruellen Studio ganz reale Produkte zu fabrizieren? Bin gespannt und gucke Duch gerne - beispielsweise im Blog - über die Schulter.

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Hallo Ulummitsch

 

Ja da bin ich zur Zeit etwas hin und her gerissen.

In der Schweiz haben die Hochstudierten geputscht. Es ging schleichend. Es ist irgendwann in den letzten 10 Jahren geschehen. Jetzt braucht man für alles ein Diplom ein Batscheler oder ein Matscheler oder sonst ein genau abgemessenes Leistungszertifikat. Ich hatte 8 Jahre in der Pflege gearbeitet unter anderem auch mit Erwachsenen mit Behinderung. Auf meiner Wohngruppe lebten unter anderem vier Autisten. Das war sehr interessant. Ich habe mit ihnen gestütze Kommunikation (FC) gemacht, eine sehr umstrittene Methode, bei der man die Autisten am Ellbogen stützt. Durch das können sie ihr Ich sammeln und ihrer Gedanken in den Computer tippen. Sie schrieben mir viel und sehr spannende Sachen über sich selber aber auch über unsere Welt in der wir leben. Weil es nie wissenschaftlich bewiesen werden kann, dass diese Methode nicht manipuliert, stand ich immer mehr zwischen Stuhl und Bank. Ich lernte, dass es noch mehr gibt als DNA und Hirnströme. Ich lernte, dass jeder Mensch in seinem Zentrum klar denken kann. Nur haben nicht alle den gleich guten Radio, sprich Gehirn ihre Gedanken auch über ihren Körper in diese Welt zu bringen. Jeder Mensch ist in seinem Kern gesund und nicht behindert. Nur gibt es Gehirne, die sind fast wie Spiegel zerbrochen und es entsteht ein Graben in der Umsetzung. Das brachte mich in grosse Spannungen, dieses nie auf dem Boden der Wissenschaft zu stehen. Ich musste kündigen. Es hatte mich immer mehr überfordert. Als ich dann eine neue Arbeit suchen wollte, merkte ich eben, dass in der Schweiz geputscht wurde. Die Alpha Menschen mit Hochschulabschluss lassen die Beta Menschen ohne solchen nicht mehr an die Futtertöpfe.

Jetzt bin ich sehr beeindruckt von der Freiwilligen Agentur bei Euch. Andererseits bekam ich doch Lust mit 40 nochmals in die Schule zu gehen. Leider können bei uns in der Schweiz Beta Menschen ohne Hochschulabschluss nicht studieren oder andere Schulen besuchen. Es gibt so viel ich weiss eine einzige Ausnahme. Die eb-zuerich.ch Für mich ist dieses Erwachsenenbildungszentrum des Kanton Zürich wie eine Uni. Seit sieben Jahren studiere ich dort Computergestaltung.

Ich hoffe natürlich schon durch die Hintertür einmal so etwas wie ein unqualifizierter quasi Tiefstudierter Lehrer werden zu können. Das wäre mein Traum.

Ein anderer Traum wäre es ein Kinofilm zu machen. Wer weiss vielleicht schaffe ich ja noch beides irgendwann. Freiwillig helfe ich gerne wo ich kann bei Themen, die ich gelernt habe in den Computerkursen.

Christine meiner Frau geht es ähnlich. Auch sie ist sehr Tief studiert. Ich bin immer wieder sehr beeindruckt von ihr. Nur das neue Regime, dass in der Schweiz die Macht ergriffen hat, hält leider nichts von Tief Studierten. Sie wollen nur Matscheler und genau abgemesse Leistungszertifikate. Qualität wird man aber nie messen können. Doch das lernt man leider an den Unis nicht.

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Ja, ich verfolge schon was Ihr so tut und bin immer wieder überrascht, über Eure Anregungen und erfreut über Hinweise, die die eigene Sichtweise erweitern - quasi die Spiegelungen im Eis wahr- und ernst zu nehmen.

Auch hier, in  "Neu Fünf Land" (wegen der fünf neuen Bundesländer, die jetzt schon 20 Jahre alt sind Eye-wink gilt: ohne Papier, keine Kompetenz. Auch wenn ich persönlich nicht glaube, das ein Zettel aussagekräftig genug ist, um Fachlichkeit und Qualität zu dokumentieren - "doch das ist eine andere Geschichte und diese soll ein anderes mal erzählt werden."

Trotzdem gucke ich auch ständig nach neuen Dingen, die ich noch lernen möchte - leider frisst mir im Augenblick der Arbeitsalltag die (Nach)Denk-Zeit auf. Aber irgendwann, spätestens in der Seniorenakademie werde ich noch mal studieren, am liebsten Geschichte oder Philosophie und dann wissen, dass mir mein Bauchgefühl immer das Richtige geraten hat Eye-wink

Vielleicht kannst Du ja die, die es interessiert z.B. anhand eines Trickfilmes lehren könntes einen selbigen zu bauen. In dieser Zeit haben lehren und lernen eine neue Dimension erreicht und das virtuelle Studio ist doch eine echt schöne Idee, die Entwicklungspotenzial besitzt. Also werf die Eistrickmaschine an und zwinkere der Welt zu.

 

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Hallo Ulummitsch

 

die Spiegelungen im Eis

das hast Du sehr schön geschrieben. Wenn Gedanken Spiegelungen sind, sind sie es von etwas nicht Gefrohrenem, etwas anderes halt als Messbar ist. Messen kann man nur schon Ereignetes.

Philisophie, da hast Du Dir etwas sehr interessantes vorgenohmen später in der Senioren Uni!

Da gibt es zum Beispiel den Meister Eckehart. Er stiess schon sehr früh quasi mit dem Kopf durch das Messbare Universum heraus oder auch hinein je nach dem von welchem Standpunkt man es betrachtet. Auch Goethe wehrte sich zu recht, dass mit dem Messen der Farben noch nicht das ganze Wesen der Farben erkannt ist. Das genaue Messen der Wellenlängen hat uns auf vielen Wegen auch die Computer gebracht, den Laser und vieles Gutes mehr. Aber da gäbe es noch mehr zu sagen zu Farben. Da war Goethe durchaus kein Diletant, wie viele hochstudierte heute meinen. Ich getraue es mich fast nicht zu sagen, aber Rudolf Steiner zu lesen lohnt sich auch. Besonders seine Werke über die Philosophie. Ich kenne niemanden, der einem so liebevoll in die Philosophie einführen kann wie er. Was er über Goethe und andere zu berichten weiss ist voller tiefer Einsicht. Er war auch viele Jahre Leiter des Goethe Institut. Erst als er anfing auch von Engeln und Bengeln zu schreiben, haben sie ihn ausgemustert. Du kannst natürlich auch Adam Shmith lesen. An ihm haben ja die Börsianner ihre Freude.

Ich habe schon einige Video Tutorials gemacht. Ich glaube das ist eine sehr zeitgemässe Methode Computerwissen zu vermitteln.

Aber jetzt lass ich Dich wieder in die nächste Arbeitswoche springen. Bald ist der Sonntag wieder um.

liebe Grüsse und es freut mich natürlich sehr, wenn ab und zu jemand über unsere Schultern guckt!

patrick

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Die erste Figur ist ihrem Äusseren nach fertig. Ihr fehlt jetzt noch die eingebaute Mimik und die Knochen, damit sie sich auch bewegen kann. Das dürfte eine weitere Woche in anspruch nehmen.

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Ganz wichtig ist es die Grösse anzupassen. Nachdem man angefangen hat die Knochen an den Body zu wichten (heften) kann man die Figur nicht mehr scalieren. Das Haus war ursprünglich gerade einmal so gross wie ein Schuh der Figur. Jetzt  stimmen die Grössenverhältnisse und ich kann mit programmieren der Posen und der inversiven Kinematik beginnen. Inversive Kinematik ist vergleichbar mit dem Hammpelmann. Wenn ich ein Armknochen bewege, bewegen sich die Finger und die Schultern mit, als wäre es real.

Hier noch zwei Blicke in den nun fast fertig eingerichtete Trickfilmstudioarbeitsbereich

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Ganz langsam Schritt für Schritt wird die Figur virtuell verknotet. Eine kleine Unachtsamkeit und alles verrenkt sich aufs argste. Dann heisst es einige Schritte zurück und alles wieder entwirren.